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Einstiegsratgeber für angehende Krypto-Enthusiasten

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Die ersten Schritte in der Welt von Bitcoin, Ethereum und Co. sind heute weitaus einfacher als noch vor fünf oder zehn Jahren – aber erfolgreich gegangen werden müssen sie trotzdem erst einmal. Der nachfolgende kurze Ratgeber soll Neu-Einsteigern eine helfende Hand sein.

Was sind Kryptowährungen – und wozu sollen sie dienen?

Kryptowährungen sind das Zahlungsmittel der dazugehörigen Blockchain: Dabei wiederum handelt es sich um eine digitale “Kette” von Datensätzen, die aufeinander aufbauen und nachträglich nicht mehr veränderbar sind. Das ist die größte Stärke der Blockchains: Durch ihre Authentizität und Unveränderbarkeit sind diese gewissermaßen ein riesiges digitales Archiv, dessen Korrektheit durch alle Marktteilnehmer und die dazugehörige Kryptowährung bestätigt wird.

Kryptowährungen haben verschiedene Ziele: Bitcoin und beispielsweise Litecoin wollen primär als Zahlungsmittel und digitale Währung dienen, Ethereum oder Cardano möchten hingegen hauptsächlich eine digitale Plattform mit Smart Contracts, dApps und Co. sein. Sie alle werden für alle Marktteilnehmer öffentlich gehandelt – woraus sich dann, aufgrund von Angebot und Nachfrage, beispielsweise der Litecoin Kurs bildet.

Wie sollten Anfänger, die in Kryptowährungen investieren wollen, vorgehen?

Tausende von Kryptowährungen gibt es mittlerweile, aber nur wenige davon werden mit einem hohen Marktvolumen gehandelt – die meisten Kryptos genießen außerhalb von Expertenkreisen zudem quasi keinerlei Bekanntheit. Anfänger sollten deshalb allen voran auf die großen und bekannten Kryptowährungen setzen. Diese haben tendenziell zwar immer noch ein hohes Risiko und eine hohe Volatilität, beides aber in einem geringeren Umfang als kleine und unbekannte Coins.

Wichtig: Der Preis einer Einheit sagt nichts über die Marktkapitalisierung der Kryptowährung aus. Dazu lohnt sich ein Blick hierauf: Aktueller IOTA Kurs. Zwar kostet eine IOTA-Einheit aktuell nur 0,27 US-Dollar, trotzdem zählt IOTA zu den 80 wertvollsten Kryptowährungen, da sich die Marktkapitalisierung immer aus dem Preis einer Einheit multipliziert mit der Summe aller sich im Umlauf befindlichen Einheiten bildet.

Einsteiger sollten ihre Kryptowährungen auf einer Börse kaufen, denn auf DeFi-Marktplätzen, der Alternative dazu, lauern zusätzliche Fallstricke. Bei Kryptobörsen funktioniert der Handel ähnlich wie am Aktienmarkt, entweder man handelt mit einem Market-Maker oder über das Orderbuch mit anderen Krypto-Haltern. Das Krypto-Portfolio sollte zudem in die Breite diversifiziert werden: Also nicht das ganze Kapital in nur eine einzige Kryptowährung investieren.

Wie lagert man die gekauften Kryptos?

Entweder Anleger lassen sie auf der Krypto-Börse oder schicken sie von da in die eigene Wallet. Es gibt Browser-, Paper-, Mobile-und Hardware-Wallets. Der Vorteil der Wallets: Die Coins liegen tatsächlich bei einem selbst, sollte eine Kryptobörse insolvent werden, was durchaus schon öfter vorgekommen ist, wären die Coins und damit das investierte Geld nicht davon betroffen.

Die Handhabung der Wallet erfordert aber zwei Dinge: Etwas technische Expertise und viel Verantwortung. Anders als bei zentralisierten Diensten, wie beispielsweise dem Online-Banking bei der Hausbank, gibt es bei Krypto-Seeds keine Passwortwiederherstellung. Man muss sich seine “Login-Daten” also gut und auffindbar, gleichermaßen aber geschützt vor Dritten selbst aufbewahren.

Tipp: Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer

Kryptos gelten im Steuerrecht als immaterielle Sachwerte. Das bedeutet: Wer seine Kryptowährungen unverändert länger als ein Jahr hält, kann potenzielle Gewinne komplett steuerfrei auszahlen lassen. Vorher werden Gewinne mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz belegt.

Fazit: Der Einstieg in die Krypto-Welt ist heute nicht mehr schwierig

Noch vor zehn Jahren benötigte man viel technisches Know-how, heute ist die Handhabung von Krypto-Investments kaum anders als die von Aktien und ETFs. Angehende Krypto-Enthusiasten müssen sich aber zumindest mental vorab bewusst sein, dass jede Kryptowährung ein hohes Risiko mitbringt.

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