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Führung mit Buchpräsentation zur Ausstellung “Gruppe RADAMA 1959-1962“ wird auf Januar 2022 verschoben!

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Aufgrund der aktuell in Museen geltenden 2G plus-Regelung und der hohen Inzidenz-Zahlen hat sich das Museum Lothar Fischer in Neumarkt i.d.OPf. entschlossen, die für Donnerstag, den 2. Dezember 2021 geplante Führung durch die Ausstellung “Gruppe RADAMA 1959-1962, Erwin Eisch, Gretel Stadler, Max Strack” mit Dr. Margrit Brehm aus Karlsruhe und die anschließende Buchpräsentation zu verschieben. Der neue Termin für die ausstellungs-begleitende Veranstaltung mit einer Führung der beiden Kuratorinnen ist Donnerstag, der 13. Januar 2022 um 19 Uhr.

Das druckfrische RADAMA-Katalogbuch (Hrsg. Margrit Brehm und Pia Dornacher für das Museum. Edition Metzel, München 2021, 160 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 25 Euro) kann wie geplant ab 2. Dezember 2021 zu den regulären Öffnungszeiten des Museums (Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa/ So 11-17 Uhr) erworben werden. Auch die sonntags um 15 Uhr, am ersten Sontag im Monat um 11.15 Uhr stattfindenden Regelführungen durch die viel gelobte Sonderausstellung finden aktuell statt. Anmeldung ist erwünscht unter Tel. 09181 510348.

Im Herbst 1959 gründen der Maler Erwin Eisch (*1927), die Bildhauerin Gretel Stadler (*1937) und der Bildhauer Max Strack (*1934) die Gruppe RADAMA. Anders als die Gruppe SPUR (1957-1965), zu deren Mitgliedern auch Eisch und Stadler zunächst zählten, wollen sie den Schwerpunkt auf die Bildhauerei legen. Weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt wird die Gruppe RADAMA durch ihre “Bolus Krim Gedächtnisausstellung” in der Münchner Galerie Malura im Januar 1961. Die Ausstellung wird zum “Skandal”, nachdem eine Journalistin aufdeckt, dass deren Protagonist Bolus Krim, sein tragisches Leben ebenso wie der frühe Tod des Genies eine Erfindung der Gruppe ist. Die Presse stürzt sich auf diesen “Betrug” und wirft den Ausstellenden vor, sie hätten versucht, ihre eigenen Arbeiten gewinnbringend zu vermarkten. Das künstlerische Anliegen der Gruppe RADAMA ging dabei unter und wurde auch in der nachfolgenden Rezeption kaum je zur Kenntnis genommen: Geplant waren drei, im Wochenrhythmus aufeinander folgende Ausstellungen, die weitgehend aus denselben Werken zusammengestellt werden sollten und dadurch auch Fragen nach Kontext und Klischee thematisierten. Die zweite Ausstellung “Kunst und Wohnraum” wurde noch aufgebaut, die dritte, “Sakrale Kunst” kam nicht mehr zustande. 

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