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Die Unterhaltungsbranche ist 2020 im Aufwind – auch Privatfernsehen profitiert

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Unterhaltung wird in der Bundesrepublik weiterhin großgeschrieben. Die Deutschen sind begeisterte Fernsehschauer, Kinogänger und Internet-Fans. Das verdeutlicht bereits ein Blick auf die Zahlen, die sich seit Jahren positiv entwickeln. Wir zeigen, weshalb Internet-TV, Streaming und mehr allerdings lediglich Ergänzungen zum klassischen Fernsehen sind und wieso Privatsender wie Franken Fernsehen sogar von der Entwicklung profitieren. Wie hat sich der Markt des Entertainments in den vergangenen Monaten in Deutschland entwickelt?

Fernsehen weiter beliebt

Die Dominanz des TVs ist nach wie vor ungebrochen. Fernsehen zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Laut der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) sahen die Deutschen im Jahr 2019 im Schnitt 242 Minuten täglich fern. Das entspricht einem moderaten Rückgang von rund sechs Minuten im Vergleich zum Vorjahr, zeigt aber wie robust das traditionelle TV auch in Zeiten von Netflix und anderen Streaming Services ist. Die Umsätze im Fernseh- und Heimkinomarkt in Deutschland sollen im Jahr 2020 bei 6,376 Milliarden Euro liegen und sich (trotz der Konkurrenz der digitalen Formate) weiter stabil entwickeln und im Jahr 2023 noch in etwa auf diesem Niveau verbleiben. Profitieren werden von diesen Zahlen auch private und lokale Fernsehsender. Zwar kann Deutschland was das Thema Eigenproduktionen betrifft nach wie vor nicht mit dominanten Märkten wie den USA (Hollywood) mithalten. Aber oft sind die hierzulande produzierten Shows und Programme von vergleichbarer Qualität; es mangelt lediglich etwas am Budget. Sehr erfreulich ist auch, wie beliebt lokale Unterhaltungsangebote weiterhin sind. So kann Franken TV laut den Reichweitedaten aus der Funkanalyse Bayern von 2016 rund 525.000 Millionen Zuschauer mit seinen Angeboten erreichen und diese mit Sendungen wie „Marktplatz Neumarkt“ oder „Endlich Wochenende“ regelmäßig vor den Bildschirm locken.

Foto: Pixaby

Analog und digital Hand in Hand

Immer deutlicher wird, dass traditionelle Unterhaltung wie Fernsehen und Kino Hand in Hand mit Unterhaltungsangeboten aus dem Internet einhergeht und die Umsätze sich auf diese Weise in allen verwandten Branchen steigern. So konnte zum Beispiel Streaming-Gigant Netflix seinen Umsatz im dritten Quartal 2020 auf 6,44 Milliarden Euro steigern, was ein Plus von 22,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Unterm Strich kamen für den Konzern 790 Millionen Dollar Reingewinn während des Quartals zustande. Ähnlich sieht es für Anbieter wie Amazon und Hulu aus, die ihre Umsätze ebenfalls erhöhen konnten. Insbesondere in den Wintermonaten wird mit einem weiteren Anstieg der Zuschauerzahlen gerechnet – ein Trend, der aber auch dem Privatfernsehen zugutekommen wird.

Nicht nur passive Unterhaltung, auch interaktive Angebote zeigen sich im Netz aktuell stark. Mit Videospielen zum Beispiel, die nicht umsonst immer mehr an interaktive Filme erinnern und dadurch eng mit dem Medium Fernsehen und Kino verwandt sind, konnten in Deutschland letztes Jahr 3,88 Milliarden Euro umgesetzt werden. Egal ob auf Spielkonsolen wie PlayStation 4, Tablets und Smartphones oder am heimischen PC – gezockt wird inzwischen überall.

Und es gibt weitere Beispiele: So kann die Industrie der Online-Glücksspiele inzwischen Einnahmen von über einer Milliarde Euro jedes Jahr alleine in Deutschland für sich verbuchen. Legale Online Casinos mit Lizenz sind inzwischen in Deutschland in großer Zahl zu finden. Für die Kunden steht neben Auswahl und guten Angeboten vor allem die Seriosität im Vordergrund, wenn es um die Auswahl des richtigen Anbieters geht. Dank schnellerer Internetverbindungen und der großen Verbreitung von Smartphones profitieren die Anbieter. Es zeigt sich dabei: Klassisches Fernsehen und interaktive Unterhaltung ergänzen sich. Oft spielen die Kunden im Netz, während sie gleichzeitig klassische Kanäle im TV konsumieren.

Auch Kinos werden in Deutschland immer beliebter: Laut Zahlen von Kino-HDF wurden 2019 fast 120 Millionen Tickets verkauft (ein Plus von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und ein Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielt, was für die deutsche Kinolandschaft einen Rekord darstellt. Hochkarätige Filme schaffen es inzwischen immer öfter, mehr als 4 Millionen Zuschauer in die Kinosäle zu locken; etwas, das noch vor wenigen Jahren unrealistisch schien. Gut fürs Privatfernsehen: Wenn die Filme später im TV laufen, schauen ebenfalls immer mehr Zuschauer zu.

Fazit

Die Deutschen lieben Fernsehen und ähnliche Unterhaltungsangebote – und davon profitieren nicht nur lokale Unternehmen wie Franken Fernsehen, sondern auch die ganz großen Spieler am Markt. Sowohl Fernsehen als auch Kino, interaktive Angebote wie Spiele und Streaming-Dienste konnten in den vergangenen Monaten ihre Umsätze steigern. Das sind gute Nachrichten für alle Freunde der Unterhaltung. Denn dadurch werden bessere Angebote, höherwertiges Entertainment und Produktionen mit größerem Budget möglich.

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