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Was genau sind Web-Apps und wie funktionieren sie?

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So funktionieren Web-Apps

Web-Applikationen (Web-Apps) – sind allgegenwärtig und spielen eine wichtige Rolle im digitalen Alltag. Von sozialen Medien über E-Commerce bis hin zu Produktivitätstools verwenden die meisten von uns täglich viele verschiedene Web-Apps. Aber wie funktionieren sie und wo liegen die Unterschiede zu nativen Apps aus den Stores?

Beispiele für Web-Apps

Web-Apps kommen heute in vielen verschiedenen Bereichen zum Einsatz, da sie plattformübergreifend funktionieren. Insbesondere in folgende Kategorien lassen sich Web-Applikationen einteilen:

Soziale Medien: Plattformen wie Facebook, Twitter und LinkedIn sind Beispiele für Web-Apps, über die sich die Anwender mit anderen vernetzen, Inhalte teilen und interagieren können. Zwar bieten Social-Media-Dienste fast ausnahmslos auch native Apps an, doch hinsichtlich Funktionsumfang und Aussehen gleichen sie den Web-Apps meist bis ins kleinste Detail.

E-Commerce: Preisvergleich-Tools, Dienstleister sowie Online-Shops wie Amazon, eBay und Etsy verwenden Web-Apps, um Benutzern das Stöbern nach Produkten, das Einkaufen und das Abwickeln von Transaktionen auch direkt über den Browser zu ermöglichen, ohne die eigene App herunterladen zu müssen, da dies eine zusätzliche Hürde darstellt.

Produktivitätstools: Google Docs, Trello und Evernote sind Beispiele für produktive Web-Apps, die es Benutzern ermöglichen, Dokumente zu erstellen, Aufgaben zu verwalten und Notizen zu machen. Auch die meisten CRM-Systeme stehen heute uneingeschränkt auch als Web-App zur Verfügung.

Unterhaltung: Streaming-Dienste wie Netflix, Spotify und YouTube verwenden Web-Apps, um Benutzern Zugriff auf ihre Inhalte zu ermöglichen. Darüber hinaus setzen auch Sportwetten- und Casinoanbieter auf die Technologie. Nicht selten entscheiden Spieler sogar anhand der Web-App, welches Online-Casino das beste Casino für sie ist, da sie keine native App herunterladen und Spiele und Einsätze direkt im mobilen Browser ausführen können.

Cloud-Speicher: Anbieter wie Dropbox oder Google Drive arbeiten ebenfalls mit Web-Apps, um das Hoch- und Herunterladen von Inhalten über den Browser zu ermöglichen. Da mobilen Browsern Zugriff auf den Speicher gegeben werden kann, lassen sich Cloud-Dienste sehr gut über diesen Weg nutzen.

Definition von Web-Apps

Eine Web-Anwendung ist eine Software, die über einen (mobilen) Webbrowser zugänglich ist und auf einem Server gehostet wird. Im Gegensatz zu herkömmlicher Software oder Apps muss eine Web-App nicht installiert werden, da sie online ausgeführt wird. Anwender können einfach über ihren Webbrowser darauf zugreifen, unabhängig vom Betriebssystem oder Gerät.

Funktionsweise von Web-Apps

Web-Apps basieren auf einer Client-Server-Architektur. Der Server stellt die Anwendung bereit und speichert alle relevanten Daten, während der Client (der Browser des Nutzers) die Anwendung auf seinem Endgerät darstellt und mit dem Server in folgenden Schritten kommuniziert:

Anforderung und Antwort

Ein Anwender ruft eine Web-App auf, indem der Webbrowser eine Anforderung an den Server sendet. Die Anforderung enthält Informationen wie die URL der Web-App und gegebenenfalls übermittelte Daten wie Login-Daten oder Informationen zum Gerät des Benutzers.

Serververarbeitung

Der Server empfängt die Anforderung und verarbeitet sie. Dies beinhaltet das Abrufen von Datenbankinformationen, das Durchführen von Berechnungen oder das Verarbeiten von Benutzereingaben. Der Server generiert dann eine Antwort, basierend auf der Anforderung.

Datenübertragung

Die Antwort des Servers wird an den Client zurückgesendet. Sie enthält in der Regel HTML-, CSS- und JavaScript-Code, der den Aufbau und die Funktionalität der Web-App definiert. Der Webbrowser interpretiert diesen Code und rendert die Web-App entsprechend.

Darstellung der Web-App

Der Webbrowser rendert die Web-App und stellt sie dem Benutzer zur Verfügung. Der Benutzer kann mit der Anwendung interagieren, Formulare ausfüllen, Aktionen ausführen und Daten eingeben.

Kommunikation mit dem Server

Während der Benutzer mit der Web-App interagiert, kann es sein, dass der Webbrowser weitere Anfragen an den Server sendet. Dies kann das Speichern, Aktualisieren oder Abrufen von Daten umfassen.

Vor- und Nachteile von Web-Apps

Web-Apps haben viele Vorteile, gehen aber auch mit Nachteilen für Entwickler und Anwender einher. Die wichtigsten Vor- und Nachteile können Sie der folgenden Liste übersichtlich entnehmen:

Plattformunabhängigkeit

Einfache zentrale Aktualisierung

Jederzeit online zugänglich

Speicher wird nicht dauerhaft belegt

❌ Funktionieren nur online

❌ Eingeschränkter Zugriff auf Geräte-Hardware

❌ Geringere Performance als native Apps

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