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Walburga-Verehrung als immaterielles Kulturerbe: Minister Füracker übergibt Siegel

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Eichstätt. (pde) – Der bayerische Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, hat der Abtei St. Walburg in Eichstätt das offizielle Siegel zur Aufnahme der Verehrungspraktiken der heiligen Walburga in das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes übergeben. Als „vielfältigen Schatz“ lobte der Minister sie bei seinem Besuch.

Coronabedingt hatte die Verleihung des zugehörigen Siegels in München im Frühjahr nicht stattfinden können, als die Aufnahme in das Verzeichnis bereits erfolgt war. Stattdessen brachte es der Minister nun auf dem Weg vom heimatlichen Lupburg (Kreis Neumarkt) zur Staatskanzlei persönlich vorbei. Er zeigte sich interessiert an den zahlreichen Votivtafeln in der Krypta und am Walburgisöl. Sein Fazit: „Hier geht es um Dinge, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben und ein Gegengewicht zur schnelllebigen Zeit von heute bilden.“ Deshalb sei es wichtig gewesen, diesen Ort durch die Aufnahme in das immaterielle Kulturerbe besonders zu würdigen. Es sei keine Auszeichnung, „die jeder mal schnell kriegt“.

Seit 2003 stellt die UNESCO immaterielle kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus der Öffentlichkeit. Überall auf der Welt soll überliefertes Wissen und Können, das einen wesentlichen Bestandteil unserer Alltagskulturen ausmacht, als immaterielles Kulturerbe sichtbar gemacht werden. Die Eichstätter Benediktinerinnenabtei, so Füracker, sei ein weltweites Zentrum der Walburga-Verehrung und durch ihre Internet-Präsenz auch entsprechend vernetzt.

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