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Vorkehrung für die kommende Amphibienwanderung

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LBV-Kreisgruppe stellt Amphibienzaun an der Weißmarterstraße in Neumarkt auf

Mitglieder der Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) haben entlang der Weißmarterstraße zwischen Neumarkt und Weichselstein einen mobilen Amphibienzaun aufgestellt. Damit sollen die wandernden Kröten und Molche zu den zwei Durchlässen geleitet werden, die die Stadt Neumarkt vor zwei Jahren unter der Straße verlegt hatte.

Wie jedes Jahr lieferte der Bauhof der Stadt das Material an: Kunststoffplanen, Befestigungseisen und Spanngummis, mit denen die Planen befestigt werden. Der Amphibienzaun ist etwa 200 Meter lang und verläuft auf der Höhe des Absetzteiches der Fa. Egner, in dem die bedrohten Lurche ablaichen. Die meisten der wandernden Amphibien verbringen das Jahr über im Bereich des Miss-Waldes und der ehemaligen Sandgrube westlich der Weißmarterstraße.

Der Zaun bleibt bis ca. Mai stehen und wird dann wieder im Bauhof eingelagert.

Außer Erdkröten und Teichmolchen sind in dem Gebiet auch Knoblauchskröten zu finden. Sie graben sich im Sommer in lockerem Sandboden ein und ernähren sich von Kleintieren. Die Kaulquappen der vom Aussterben bedrohten Knoblauchskröten benötigen zwei Jahre, bis sie das Gewässer verlassen, um als Kröte zum Landbewohner zu werden.

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