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Unterstützung für die Menschen in Osteuropa: Aufruf zur Pfingstaktion Renovabis

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Eichstätt. (pde) – Um Unterstützung durch Gebet und Spenden für die Menschen im Osten Europas, besonders in der Ukraine, bitten die deutschen Bischöfe. „Nothilfe und die Begleitung von Flüchtlingen sind das Gebot der Stunde“, heißt es in einem Aufruf zur Pfingstaktion Renovabis, den Bischof Gregor Maria Hanke für das Bistum Eichstätt unterschrieben hat.

Osteuropa stehe seit Beginn des Krieges in der Ukraine besonders im Mittelpunkt des Interesses in Deutschland, stellen die Bischöfe fest. Viele fühlten sich innerlich bedrängt von den Nachrichten über den russischen Überfall auf den Nachbarn, über Kämpfe und Gräueltaten. Nicht wenige sorgten sich auch um Frieden und Sicherheit in ganz Europa. Das Motto der diesjährigen Pfingstaktion von Renovabis – „Dem glaub‘ ich gern!“ – könne vor allem den vom Krieg geschundenen Menschen in dieser Lage Orientierung und Hoffnung geben. „Denn auch in den schwierigsten Zeiten unseres persönlichen Lebens und im Leben der Völker verhindert der Glaube an Jesus Christus den Absturz in die Verzweiflung“, schreiben die Bischöfe. „Gott hält uns fest. Er gibt uns Mut und Kraft, das Richtige zu tun. Und er verheißt den Menschen eine Zukunft über den Tod hinaus. In diesem Geist dürfen wir Pfingsten feiern und uns zugleich den schwierigen Aufgaben unserer Zeit stellen“, heißt es weiter in dem Aufruf.

Das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis unterstützt seit vielen Jahren eine große Zahl von pastoralen und sozialen Projekten in der Ukraine. Diese Arbeit ist nach den Worten der deutschen Bischöfe heute wichtiger denn je. Neben der Nothilfe und der Begleitung von Flüchtlingen müsse es der Kirche in der Ukraine und in ganz Osteuropa auch darum gehen, „die Botschaft der Hoffnung zu verkünden und den Menschen angesichts aller Dunkelheiten das Licht zu zeigen, das nur der Glaube uns sehen lässt.“

Die Kollekte in den Gottesdiensten am Pfingstsonntag, 5. Juni, ist ausschließlich für die Solidaritätsaktion Renovabis bestimmt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Spende gibt es unter www.renovabis.de.

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