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Stadt Neumarkt treibt die Digitalisierung ihrer Schulen weiter voran

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„Wir treiben mit Nachdruck die Digitalisierung unserer Schulen weiter voran“, stellt Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann fest. „Nachdem wir im Rahmen der Digitalisierung bereits alle neun Schulen schon vor Corona mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet haben, läuft derzeit die Ausschreibung für die Einrichtung des flächendeckenden WLANs in den Schulgebäuden. Außerdem sind jetzt auch die im Juli letzten Jahres bestellten digitalen Endgeräte da und wir können rund 275 Tablets und Notebooks an die Schulen weiterreichen.“ Stellvertretend für die sieben Grund- und die zwei Mittelschulen der Stadt übergab Oberbürgermeister Thumann zusammen mit Jürgen Weber vom Amt für Finanzwesen Tablets an die Rektorin der Grundschule Pölling Christina Graf und Notebooks an Philipp Schmitz, den Konrektor der Mittelschule Weinbergerstraße.

Im Vorfeld der Beschaffung hatte die Stadt mit den Leitungen der Grundschulen gesprochen und diese hatten sich dabei für Tabletkoffer entschieden. Rektorin Graf hatte dann jeweils die Tests zur Auswahl der Geräte durchgeführt. Schon mit dem Start des Sonderförderprogramms „Digitale Endgeräte“ hatte die Stadt im Juli für die Grundschulen 208 Tablets und 67 Notebooks für die Mittelschulen bestellt. Insbesondere bei den Tablets ging es darum, die Förderrichtlinien einzuhalten, wonach nur solche Geräte bezuschusst werden, die im Präsenzunterreicht ebenfalls eingesetzt werden können.

Dass zwischen der Bestellung und der jetzigen Lieferung mehrere Monate liegen, ist der Corona-Pandemie geschuldet. Denn die beauftragte Firma konnte nicht früher liefern, weil Komponenten für die Tablets aus dem asiatischen Raum für die Herstellung erforderlich sind, diese aufgrund der Corona Beschränkungen aber zunächst nicht geliefert werden konnten bzw. manche nur verspätet geliefert wurden. 

Bei den Notebooks war die Lage besser. Die ersten im Juli bestellten Notebooks für die Mittelschulen konnten bereits im September ausgegeben werden, weitere wurden dann noch nachbestellt. Um die Auswahl dabei hat sich Konrektor Schmitz von der Weinberger Schule gekümmert. Insgesamt hat die Stadt für die Anschaffung der 275 Leihgeräte rund 200.000 Euro investiert, als Förderung sind rund 130.000 Euro in Aussicht gestellt.

Mit der jetzigen Ausstattung ist aber noch kein Schlusspunkt erreicht. „Wir werden das Thema ‚Digitalisierung in den Schulen‘ auch künftig vorantreiben“, kündigt Neumarkts Oberbürgermeister Thumann an. „Spätestens seit Corona ist das kein Zukunftsthema mehr, sondern ein aktuelles, das alle fordert.“ Derzeit sei man daher bei der Stadt dabei, sich mit dem Thema Leasingangebote für digitale Endgeräte zu befassen. „Dabei wollen wir zum Beispiel jedem Erstklässler zu Beginn des ersten Schuljahres ein Tablet zur Verfügung stellen“, erläutert Sachbearbeiter Jürgen Weber. „Für dieses Tablet bezahlen die Eltern dann eine monatliche Gebühr und das Geräte geht am Ende der Grundschulzeit in das Eigentum der Eltern über. Nach vier Jahren hätte damit jedes Grundschulkind ein eigenes Tablet und die Beschaffung wäre gegenfinanziert.“ In dem Zusammenhang werde man sicher auch über eine soziale Komponente sprechen müssen, findet OB Thumann, denn auch einkommensschwache Eltern sollen die Möglichkeit haben, Geräte für ihre Kinder zu leasen.

Aktuell ist die Stadt auch dabei, so genannte Lehrerdienstgeräte zu besorgen. Der Freistaat Bayern hat dabei die Kommunen gebeten, stellvertretend für ihn die Beschaffung zu übernehmen. Daher wurde von der Stadt bei ihren Schulen der Bedarf abgefragt. Inzwischen sind die Rückmeldungen eingegangen, woraus ersichtlich ist, dass rund 100 Geräte notwendig sein werden. Derzeit wird von der Stadt für die Beschaffung der Geräte die Ausschreibung vorbereitet, die ein Volumen von fast 100.000 Euro besitzt. Die Kosten übernimmt zunächst die Stadt, die diese Ausgaben dann vom Freistaat ersetzt bekommen soll.

In dem Zusammenhang weist Oberbürgermister Thumann auch darauf hin, dass die Stadt im Hinblick auf die Corona-Pandemie für die Klassenzimmer in den Schulen 188 CO2-Ampeln angeschafft hat, die anzeigen, wann wegen zu hoher Konzentration wieder gelüftet werden muss. Über 40.000 Euro haben diese Geräte gekostet. Sie sind für Klassenzimmer gedacht, die gelüftet werden können. Zudem wurden fünf Luftreinigungsgeräte für die Räume in den städtischen Schulen besorgt, die nicht über Fenster gelüftet werden können. Dafür wurden weitere 8.000 Euro investiert.

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