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Stadt geht weitere Kooperation mit einer Hochschule ein

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Neumarktes Oberbürgermeister Thumann und die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden Prof. Dr. Klug besiegeln Einrichtung eines Digitallabors.

Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann hat mit der Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden Prof. Dr. Andrea Klug einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der den Auf- und Ausbau eines digitalen Innovationslabors in der Stadt Neumarkt vorsieht. Mit dabei waren von Seiten der Stadt der Leitende Verwaltungsdirektor Josef Graf und Wolfgang Wittl vom Amt für Wirtschaftsförderung, von Seiten der Hochschule war Prof. Dr. Ralph Hartleben mit vor Ort, der das Digitallabor aufbauen und betreuen soll.

Oberbürgermeister Thumann erinnerte dabei daran, dass der Stadtrat im Mai letzten Jahres grünes Licht für diese Zusammenarbeit gegeben habe. In guter Abstimmung mit der OTH Amberg-Weiden sei danach der Kooperationsvertrag vorbereitet und zuletzt im November 2020 vom Stadtrat abgesegnet worden. Nachdem inzwischen auch die Hochschulgremien damit befasst waren, konnten Oberbürgermeister Thumann und Präsidentin Dr. Klug die Vereinbarung nunmehr unterzeichnen.

Vorgesehen ist eine Konzept- und Pilotphase, die zunächst in Interimsräumen stattfinden soll. Nach entsprechenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen soll der künftige Sitz der Einrichtung am Residenzplatz in dem Gebäude sein, das früher den Kinderhort beherbergt hatte. Mit der Technischen Hochschule Nürnberg besteht schon seit vielen Jahren eine Kooperation, aus der zunächst das Umweltinstitut und danach der Studiengang „Management in der Biobranche“ entstanden sind. Dieser läuft bereits seit 2016 in Neumarkt, derzeit noch übergangsweise in Räumen beim Haus St. Marien.

Bekanntlich errichtet die Stadt Neumarkt am Residenzplatz ein eigenes Hochschulgebäude, in das der Studiengang nach Fertigstellung umziehen wird. Daneben wird dann auch im ehemaligen Kinderhortgebäude das Digitallabor angesiedelt sein.

Wie die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden Prof. Dr. Klug bei der Vertragsunterzeichnung erläuterte, stellt das geplante Digitallabor eine Kombination aus Lehre und Studium dar, bei dem Aspekte der Weiterbildung und die Unterstützung von Existenzgründern eine wichtige Rolle spielen. Ziel sei es, an den Bedarf der Unternehmen und der Wirtschaft angepasst, einen Wissens- und Technologietransfer in die Firmen, aber auch Verbände und Behörden hinein zu ermöglichen. Dazu sollen entsprechende Formate in Lehre, Studium und Weiterbildung geschaffen werden, die sich an Studieninteressierte und Studierende genauso wie an Mitarbeiter aus regionalen, kleinen und mittleren Unternehmen wenden und Angebote aus dem weiten Bereich der Digitalisierung bieten sollen.

„Mit dieser Kooperation und dem Aufbau des digitalen Innovationslabors gehen wir den nächsten Schritt unserer Bemühungen in diesem Bildungssektor“, so Neumarkts Oberbürgermeister Thumann. „Für uns stellt diese Kooperation einen weiteren Baustein dar, um Neumarkt als Standort wichtiger Hochschuleinrichtungen zu etablieren. Dass wir mit dem gewählten Thema Digitalisierung einen Bereich abdecken, der eine eminente Bedeutung für unser aller Berufs- und Privatleben besitzt, war uns bei der Initiierung der Einrichtung durchaus bewusst. Dass dieses Themenfeld durch die Corona Pandemie einen so deutlichen Schub erhalten wird, war zu Beginn unserer Gespräche noch gar nicht absehbar.“

In dem Zusammenhang dankte er der OTH Amberg-Weiden und deren Präsidentin Prof. Dr. Klug für die zahlreichen Gespräche im Vorfeld dieser Kooperation. „Wir haben in guter Atmosphäre und mit konstruktiven Schritten dieses Projekt erfolgreich vorbereitet und können nun mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages den Startschuss für diese zukunftsweisende Zusammenarbeit geben.“ Die Stadt werde sich im Rahmen dieser Kooperation auch finanziell und durch die Bereitstellung der Räume beteiligen. Die Hochschule bringt ihr Wissenschaftspotential mit ein und sorgt für eine Verstetigung des Angebots. „Ich freue mich sehr, dass die OTH Amberg-Weiden mit uns diesen Weg einer an den Anwendern orientierten Digitalisierung gehen wird und bin zuversichtlich, dass wir damit eine Entwicklung anstoßen, die auf große Nachfrage treffen wird“, ist Oberbürgermeister Thumann überzeugt.

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