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Sicherer Landkreis

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Im Landkreis Neumarkt kann man nach einem erneuten Rückgang der Straftatzahlen im letzten Jahr sicher und ruhig leben. Denn 2021 lag die Häufigkeitszahl nur mehr bei 2.275 (Vorjahr: 2.362) und damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt. 2021 gab es damit die niedrigste Zahl an Straftaten in den letzten 10 Jahren. Das ist das Resümee aus dem diesjährigen Sicherheitsgespräch, zu dem Landrat Willibald Gailler Polizeipräsident Norbert Zink vom Polizeipräsidium Oberpfalz, Polizeivizepräsident Thomas Schöniger, Ersten Polizeihauptkommissar Heiko Sedelmaier als Leiter des Präsidialbüros, Polizeidirektorin Ursula Fendl von der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg , Polizeidirektor Michael Danninger von der PI Neumarkt, Ersten Polizeihauptkommissar Karlheinz Dietl, PI Parsberg, sowie Polizeihauptkommissar Jörg Zitzelsberger von der Autobahnpolizeistation Parsberg begrüßen konnte.

Zusammen mit dem Abteilungsleiter Kreisentwicklung, Michael Gottschalk, und den für Sicherheit zuständigen Abteilungsleitern Dr. Anna Scharl und Björn Dünzkofer sowie den Sachgebietsleitern Stefan Berner und Christian Mader wurde die Sicherheitslage im Landkreis erörtert.

Im Bereich der bereinigten Kriminalstatistik (ohne ausländerrechtliche Delikte wie illegale Einreise oder illegaler Aufenthalt) weist der Landkreis Neumarkt mit einer Häufigkeitszahl von 2.275 den niedrigsten Wert der letzten 10 Jahre auf.

Als wichtiger Index für die Kriminalitätsbelastung einer Region fungiert diese Häufigkeitszahl, welche die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten im Jahr, gerechnet auf 100.000 Einwohner spiegelt.

Im Landkreis Neumarkt liegt sie damit weit unter den Werten des Freistaates Bayern (3.869) und auch deutlich unter dem Durchschnitt für den Bereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz (3.309).     

Deutlich rückläufig ist die Entwicklung im Bereich der Wohnungseinbrüche. Die positive Entwicklung in diesem Bereich ist sehr erfreulich, da ein Wohnungseinbruch den persönlichen Sicherheitsbereich der Betroffenen massiv verletzt und somit das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stark beeinträchtigt.

Auch in den Bereichen Gewaltkriminalität, Straßenkriminalität und Rauschgiftkriminalität konnte eine Reduzierung der Straftaten festgestellt werden. Ebenso bei den Fahrraddiebstählen.

Mit 70,8 % an geklärten Fällen gelang bei der Aufklärungsquote der höchste Wert in den vergangenen zehn Jahren. Damit liegt die Aufklärungsquote im Landkreis Neumarkt 3,9 % über dem bayernweiten Ergebnis.

Trotz dieser guten Zahlen bleibt Prävention im Allgemeinen sehr wichtig. Polizeipräsident Zink verweist in diesem Zusammenhang auch auf die entsprechenden Beratungsangebote der Polizeiinspektionen und Kriminalpolizeiinspektionen. Diese geben beispielsweise auch wichtige Tipps zum Schutz der eigenen vier Wände, Infos gegen perfide Callcenter-Betrugsmaschen und bieten auch viele andere Beratungsleistungen zu verschiedensten Themen aus dem Bereich der Kriminalitätsvorbeugung an.

Bei den Verkehrsunfallzahlen konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 8,8 % auf 3726 Unfälle verzeichnet werden. Im Zehnjahresvergleich kam es 2021 auf den Straßen des Landkreises Neumarkt i. d. OPf. erfreulicherweise zu dem zweitniedrigsten Wert an Verkehrsunfällen mit Personenschäden. So ereigneten sich 454 Verkehrsunfälle mit Personenschäden und insgesamt 603 verletzten Personen. Im Gegensatz zu dieser Entwicklung mussten bei den Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang ein Anstieg auf sechs getötete Personen verzeichnet werden. 2020 wurden fünf Personen im Straßenverkehr getötet.

Einen erheblichen Anteil an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle stellten neben den 1300 Wildunfällen die Hauptunfallursachen Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit dar. Bei beiden Unfallursachen musste ein Anstieg verzeichnet werden. Bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss von 45 Unfällen mit 28 Verletzten im Jahr 2020, auf 55 Verkehrsunfälle mit 36 Verletzten 2021 sowie bei den Verkehrsunfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von 152 Unfällen mit 108 verletzten und drei getöteten Personen 2020 auf 159 Unfälle mit 72 verletzten und zwei getöteten Personen. Positiv stelle sich die Veränderung bei den Schulwegunfällen im Vergleich zum Vorjahr dar. Kam es 2020 noch zu drei Schulwegunfällen mit drei verletzten Schülern, so war es 2021 ein Unfall im Zusammenhang mit dem Schulweg, wobei ein Schüler verletzt wurde. Wie bereits in den letzten zehn Jahren wurde im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. auch 2021 kein Schüler auf dem Schulweg durch einen Verkehrsunfall getötet.      

Die Polizeiinspektionen im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. werden auch weiterhin durch präventive Verkehrsarbeit versuchen die Unfallzahlen zu senken um eine Minimierung von verletzten und getöteten Personen zu erreichen. Dabei werden insbesondere die Hauptunfallursachen Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit sowie der Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmer, wie Schulkinder, im Fokus stehen.

„Die Sicherheit konnte im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. auch im vergangenen Jahr bestens gewährleistet werden“, fasste Landrat Willibald Gailler zusammen. Er bedankte sich bei Polizeipräsident Norbert Zink, Polizeivizepräsident Thomas Schöniger und den Dienststellenleitern für ihren persönlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden ist sehr wichtig und soll weiter fortgesetzt werden.

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