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Renate Großhauser wieder zur Vorsitzenden des Dekanatsrats gewählt

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Renate Großhauser ist auch in den kommenden vier Jahren Vorsitzende des Dekanatsrats Neumarkt. Bei der ersten Sitzung des Gremiums wurden sie von den Vertretern der Pfarreien, katholischen Verbände und kirchlichen Einrichtungen mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Großhauser hatte zuvor das Zusammentreffen eröffnet und dabei auf die Brücken- und Vernetzungsfunktion eines Dekanates verwiesen. Der Neumarkter Dekan Artur Wechsler bedankte sich für das Engagement der Delegierten in den Pfarreien vor Ort, aber auch auf Dekanatsebene:  „Auch die Querverbindungen von Breitenbrunn bis Pyrbaum und der gegenseitige Austausch sind wichtig.“ Die Mitglieder des Gremiums wählten Adelheid Bieberich (Pfarrei Pölling) und Irmgard Vogl-Wolfsteiner (Pfarrei Berg) zu stellvertretenden Vorsitzenden. Vertreter des Dekanates Neumarkt im Diözesanrat sind in den nächsten vier Jahren Renate Großhauser, Adelheid Bieberich, Robert Bogner, Bernhard Grünbeck und Irmgard Vogl-Wolfsteiner.

Zuvor ging Dekanatsreferent Christian Schrödl in seiner Situationsbeschreibung des Dekanates mit Blick auf die Jahresstatistik 2021 auch auf die Kirchenaustrittszahlen ein: 753 Katholiken sind im vergangenen Jahr ausgetreten. Diese Zahl entspreche einer Pfarrei in der Größe von Burggriesbach, Pollanten, Sindlbach oder Waldkirchen. Man habe aber deswegen nirgends im Dekanat ein Pfarrheim geschlossen oder eine Kirche verkauft. Um Bestehendes zu erhalten, stünden das Bistum und die Pfarreien unter enormen Druck. Nicht alle Immobilien und der gewohnte Personalstand seien in den kommenden Jahren zu erhalten. Dies werde vor Ort auch zu Spannungen und Auseinandersetzungen führen. „Wirklich Zukunft hat die Pfarrei in der Fläche nur dort, wo Menschen selbst Verantwortung für das kirchliche Leben und die Weitergabe des Glaubens übernehmen“, betonte Schrödl.

Das Dekanat Neumarkt könne dabei für Erfahrungsaustausch, gegenseitige Ergänzung, das Erleben von Nachbarschaft und Weggemeinschaft sorgen und unterstützend eingreifen. Die Vorsitzende Renate Großhauser erinnerte dabei noch einmal an das Dekanatsforum, ein neues Gesprächsformat, mit dem man 2021 man begonnen habe und das auch in diesem Jahr fortgesetzt werden soll. Großhauser lud die Delegierten ein, sich mit Ideen, Themen und Gesprächsbeiträgen in diesen Prozess und in das Dekanat einzubringen.  Die Gesprächsteilnehmer wünschten sich insgesamt eine bessere Vertrauenskultur im Bistum Eichstätt und regten außerdem an, eine Börse mit Ideen für Kinder- und Familiengottesdienste anzubieten.   

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