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Projekte in 27 Ländern unterstützt: Jahresbericht des Referats Weltkirche

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(pde) – Mit 494.178 Euro aus eigenen Mitteln hat die Diözese Eichstätt im vergangenen Jahr 74 soziale und kirchliche Projekte in 27 Ländern finanziell unterstützt. Das sind 22 Projekte und rund 100.000 Euro weniger als im Vorjahr, wie aus dem Jahresbericht 2020 des Referats Weltkirche hervorgeht. Maßnahmen mit Corona-Bezug bildeten einen Schwerpunkt. Stark gefördert wurde zudem der Ausbau des Sozial- und Pastoralzentrums in Bugendana/Burundi.

Aus dem Katastrophenfonds stellte das Bistum im Berichtszeitraum 38.000 Euro für Corona-Nothilfe in Burundi, Indien, in Tschechien und Jordanien zur Verfügung. „Damit wurde Projektpartnern, mit denen es bereits eine etablierte Zusammenarbeit und eine entsprechende Infrastruktur gibt, kurzfristig geholfen“, erklärt Dr. Gerhard Rott, der Leiter des Referates Weltkirche. Aufgrund der weltweiten Pandemie konnten andererseits die ersten Freiwilligen des Entwicklungsdienstes „weltwärts“ nicht wie geplant zu ihrem Einsatz in die Eichstätter Partnerdiözese Poona/Indien reisen und mussten sich umorientieren. Auch bewährte Bildungsformate in Zusammenarbeit mit den katholischen Hilfswerken, bei denen der Besuch von internationalen Projektpartnern eine wichtige Rolle spielt, waren nicht durchführbar.

Insgesamt 180 Förderanträge sind 2020 beim Referat Weltkirche eingegangen (2019 waren es 200). Jeder Antrag wird fachlich geprüft und mit einer Empfehlung versehen einem Vergabeausschuss zur Entscheidung vorgelegt. In zwei Sitzungen bewilligte der Vergabeausschuss die finanzielle Förderung von 74 Projekten (2019: 96). Gefördert wurden 28 Projekte mit einer Gesamtsumme von 225.800 Euro im Bereich „Einrichtung und Bau“, 27 Projekte mit zusammen 161.378 Euro im Bereich „Bildung“ sowie 19 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 107.000 Euro im Bereich „Soziales“.

Nach dem Besuch einer Eichstätter Delegation unter der Leitung von Generalvikar P. Michael Huber vor Ort wurden für den weiteren Ausbau des Sozial- und Pastoralzentrums in Bugendana in der Partnerdiözese Gitega/Burundi weitere 249.960 Euro aus Kirchensteuermitteln angewiesen. Um die Verwendung dieser Gelder in Afrika kümmert sich ebenfalls das Referat Weltkirche. Darüber hinaus gehören zum weltkirchlichen Engagement des Bistums auch Aufwendungen für Personal, Bildungsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie eine Unterstützung für das Collegium Orientale in Höhe von 652.747,33 Euro im Jahr 2020. „Alle Ausgaben für die weltkirchlichen Aufgaben belaufen sich addiert auf eine Gesamtsumme von 1.648.106,53 Euro, die aus dem Haushalt des Bistums Eichstätt finanziert wird“, heißt es im Bericht. „Das entspricht 0,8 Prozent des Gesamthaushalts des Bistums“, ergänzt Rott. Außerdem hat das Referat Weltkirche 324.651 Euro an zweckgebundenen Spenden für weltkirchliche Projekte erhalten. „Damit setzen die Diözese und die Gläubigen im Bistum ein starkes Zeichen christlicher Solidarität.“

Der Jahresbericht ist abrufbar unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.

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