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Pfarrgemeinderatswahl 2022 online: Kandidatensuche hat begonnen

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(pde) – Für die Pfarrgemeinderatswahl am 20. März 2022 werden in den Pfarreien des Bistums Eichstätt engagierte Katholikinnen und Katholiken gesucht, die in diesem Gremium mitarbeiten möchten. Bewerbungsschluss ist am 24. Januar. Das Kirchenvolk darf erstmals online wählen.

Unter dem Motto „Christ sein – Weit denken – Mutig handeln“ können alle wahlberechtigten Pfarreimitglieder ab 14 Jahren an der Wahl teilnehmen. Wählbar sind katholische Frauen und Männer, die am Wahltag ihr 16. Lebensjahr vollendet haben. Wer kandidieren will, kann sich direkt an das zuständige Pfarramt oder den Wahlausschuss wenden. In Kirchen und bei Veranstaltungen stehen auch Boxen bereit, in denen schriftlich Kandidatenvorschläge bis zum Ende der Bewerbungsphase am 24. Januar eingeworfen werden können. Anschließend werden sie geprüft und die endgültigen Stimmzettel erstellt. „Alle Stimmberechtigten in den Kirchengemeinden sind aufgefordert, für diese Wahl zu werben, nach Kandidaten zu suchen und am 20. März zur Wahl zu gehen“, sagt Richard Ulrich, Geschäftsführer des Diözesanrats im Bistum Eichstätt.

Bis Ende November konnten sich die Pfarrverbände im Bistum Eichstätt für ein Modell der Zusammenarbeit entscheiden. Von den 74 Pastoralräumen arbeiten künftig 64 nach dem Pfarrverbandsmodell 1. Dort wird es, wie bisher, mehrere Pfarrgemeinderäte geben, die in einer Pfarrverbandskonferenz zusammenarbeiten werden. Die anderen zehn Pfarrverbände haben das Pfarrverbandsmodell 2 gewählt. Hier werden in den Pfarreien bzw. Filialen Kirchortsräte gewählt, die Vertreter in den Pfarrgemeinderat auf Ebene des Pfarrverbands entsenden. Eine wesentliche Neuerung ist, dass die kommende Pfarrgemeinderatswahl nicht als „allgemeine Briefwahl“, sondern als Online-Wahl stattfindet. Die Wahlberechtigten erhalten je eine Wahlbenachrichtigungskarte mit einem Zugangscode zu einer Wahlplattform und können dort ihre Stimme abgeben. Wer dies nicht will, kann am Wahltag wie gewohnt zur Stimmabgabe ins Wahllokal gehen. „Mit der Online-Wahl wird der Zugang zur Stimmabgabe noch mal erleichtert und der hohe Papieraufwand für die Briefwahl reduziert“, erklärt Ulrich.

Der Pfarrgemeinderat beruht auf dem Bild von „Kirche als Volk Gottes“, wie es das II. Vatikanische Konzil (1962 – 1965) herausgestellt hatte. Damit wird die enge Zusammengehörigkeit aller Getauften und Gefirmten, aber auch ihre gemeinsame Verantwortung in Kirche und Gesellschaft betont. Der Pfarrgemeinderat wirkt an der Planung und Gestaltung des kirchlichen Lebens für jeweils vier Jahre mit. Er berät und unterstützt den Pfarrer und die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Seelsorge, etwa bei der Planung der Gottesdienste oder bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung. In den Laiengremien, in denen sich derzeit über 3.000 Menschen im Bistum Eichstätt engagieren, werden viele Informationen zusammengetragen, wichtige gemeindliche Entscheidungen vorbereitet und unterschiedliche Gruppen und Initiativen vernetzt.

Für die Organisation der Pfarrgemeideratswahl sind der Diözesanrat und die Wahlausschüsse der Pfarreien zuständig. Weitere Informationen gibt es in den meisten Kirchen sowie auf der Website des jeweiligen Pfarrverbands und unter www.bistum-eichstaett.de/pgr-wahl-2022.

„Christ sein – Weit denken – Mutig handeln“ ist das Motto der nächsten Pfarrgemeinderatswahl. Grafik: pfarrgemeinderatswahl-bayern.de


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