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Ostbayerns Export zieht wieder an

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IHK meldet positive Entwicklung im Außenhandel und nennt Hürden, die gemeistert werden müssen

REGENSBURG. Die Exportquote der Unternehmen in Bayern zieht seit Januar 2021 wieder an und sie ergibt für die ersten fünf Monate des Jahres ein Rekordniveau von 57,1 Prozent bei Unternehmen über 50 Beschäftigte. Auch in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim zeigt sich aus Sicht der Industrie- und Handelskammer Regensburg ein positiver Trend. „Verglichen mit dem Corona-Jahr 2020 steht die heimische Exportwirtschaft besser da. Sorgen bereiten uns im Außenhandel jedoch einige Hürden wie etwa die Verfügbarkeit von Rohstoffen oder durch Corona nachwirkende Unwägbarkeiten bei den internationalen Lieferketten“, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes die Lage bei den Exportunternehmen zusammen.

Bereits in der Mai-Konjunkturumfrage der IHK zeichnete sich bei den international agierenden Industrieunternehmen aus der Region wieder eine bessere Geschäftslage ab. „Es bleibt dabei, unsere Exportwirtschaft ist der Konjunktur-Motor mit positiven Effekten für regionale Zulieferer und unternehmensnahe Dienstleister“, stellt Helmes fest. Exportschlager seien nach wie vor Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Märkte für den Im- und Export sind die USA und China sowie die nahen Nachbarn Tschechien, Österreich und die Schweiz.

„Aktuell sehen wir einen positiven Trend in Europa, Nordamerika sowie im Asiatisch-Pazifischen Raum, speziell in den Bereichen Infrastruktur, Daten-Center und städtischer Energieversorgung“, bestätigt Matthias Kiener von der Schneider Electric Sachsenwerk GmbH in Regensburg. „Auch bei Krones sehen wir eine über den Erwartungen liegende Investitionsbereitschaft unserer Kunden weltweit in allen Regionen. Insbesondere aus den USA kommen positive Impulse. Sorgen bereiten uns aber nach wie vor die globale Covid-Situation, die extremen Unsicherheiten in der Supply Chain sowie die daraus resultierenden Steigerungen der Materialkosten“, meldet Thomas Ricker, Vorstand bei der Krones AG in Neutraubling.

Exportpreis nimmt Corona-Herausforderungen ins Visier

Noch bis zum 31. Juli können sich internationale tätige Unternehmen aus dem Freistaat für den Exportpreis Bayern bewerben. Der Wettbewerb findet heuer nach dem Corona-bedingten Aussetzer im Vorjahr zum vierzehnten Mal statt und richtet ‎sich an Betriebe mit bis zu 100 Mitarbeitern. Er wird von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International unter Federführung des Wirtschaftsministeriums organisiert. Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich, welche die besonderen Herausforderungen der Exportbetriebe im vergangenen Jahr aufgreifen: „Erfolgreiche Auftragsabwicklung in Corona-Zeiten“, „Gelungene Markterschließung und Kundengewinnung in Corona-Zeiten“ sowie „Beachtliche Innovation in Corona-Zeiten“. Die Preisverleihung findet am 17. November in München statt. Mehr Infos unter www.exportpreis-bayern.de

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