Obst und Gemüse am Altar: Erntedank am 2. Oktober

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(pde) – Äpfel, Kürbisse, Trauben und Brot: Einmal im Jahr werden in vielen Kirchengemeinden die Altäre mit Obst, Gemüse und weiteren Nahrungsmitteln geschmückt. Am ersten Sonntag im Oktober – dieses Jahr am 2. – feiern die katholischen Gemeinden in Deutschland traditionell das Erntedankfest. Dabei kommt oft auch eine Erntekrone, geflochten aus Getreide oder Weinreben, zum Einsatz.

An Erntedank danken die Christinnen und Christen Gott für die Schöpfung und ihre Gaben. Sie machen auch deutlich: Wir sind uns bewusst, dass wir abhängig sind von der Natur. In der heutigen Zeit wird meist auch der Umwelt- und Klimaschutz sowie Nahrungsmittel- und Wasserknappheit thematisiert. Viele Gemeinden spenden die Lebensmittel im Anschluss an Bedürftige.

Erntedankfeste gab es schon in vorchristlicher Zeit. Sie waren fester Bestandteil im Jahresablauf in der griechischen und der römischen Kultur. Im Judentum gibt es zwei Erntedankfeste, eines im Frühsommer, eines im Herbst. In der römisch-katholischen Kirche sind Erntedankfeste seit dem dritten Jahrhundert belegt, allerdings an unterschiedlichen Terminen. 1972 gab die Deutsche Bischofskonferenz dem Erntedankfest einen festen Termin im Kirchenjahr, die Feier ist jedoch für die Gemeinden freiwillig.

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