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Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann hat zusammen mit der Integrationsbeauftragten im Stadtrat Rita Großhauser den von der Stadt eingerichteten Treffpunkt „Razom“ für aus der Ukraine Geflüchtete im Dachgeschoss des neuen Bürgerzentrums in der Alten Schule besucht. Rund 25 Erwachsene und Kinder aus der Ukraine waren an diesem Tag ins Bürgerzentrum gekommen, um das Angebot zu nutzen. „Ich begrüße sie herzlich bei uns in Deutschland und ganz besonders bei uns in Neumarkt“, richtete er sich an die Besucher, wobei Übersetzerinnen an den Tischen seine Worte für die Neuangekommenen übersetzten. „Ich hoffe, die Umgebung hier kann ihnen ein wenig Schutz und Sicherheit vermitteln, so dass sie auch Abstand zum Geschehen in der Ukraine finden können. Wir alle hoffen, dass dieser völkerrechtswidrige Krieg bald ein Ende hat.“ Der Name „Razom“ für den Treffpunkt im Dachgeschoss des Bürgerzentrums geht auf das ukrainische Wort für „gemeinsam“ zurück. Hier sollen sich die Geflüchteten treffen und untereinander austauschen können. Zudem gibt es von Stadtseite und durch Ehrenamtliche Angebote und Unterstützung. Der Treff wird bereits sehr gut angenommen, und auch die Kinder freuen sich, dass sie hier einen Platz haben, wo sie mit anderen ukrainischen Kindern zusammenkommen, spielen und in geschützter Atmosphäre ein wenig loslassen können. Sieben Helferinnen und Dolmetscherinnen sind neben den städtischen Mitarbeitern an diesem Tag mit vor Ort, um für die Flüchtlinge da zu sein. „Es ist großartig, wie hoch die Hilfsbereitschaft in Neumarkt, in der Region und überhaupt in unserem Lande ist, um den Geflüchteten aus der Ukraine Hilfestellung und Unterstützung zu geben, ihnen auch Solidarität und Mitmenschlichkeit vermitteln soll“, freut sich Neumarkts Oberbürgermeister Thumann. „Ich danke ganz herzlich allen, die sich so tatkräftig dafür einbringen.“ Für die Kinder gibt es von der Stadt kleine Geschenktüten mit Buntstiften, Plastilin, Wachsmalkreiden, Malblocks, Obst und anderen leckeren Sachen. Getränke und Gebäck stehen für alle bereit. Auch die Integrationsbeauftragte Stadträtin Großhauser freut sich, dass der Treffpunkt geschaffen wurde und so gut angenommen wird: „Die Stadt hat sehr schnell reagiert und dieses soziale Angebot in Form einer Begegnungsmöglichkeit eingerichtet. Wenn man sich umschaut bemerkt man, dass der Treffpunkt seinen Zweck bestens erfüllt. Wir werden weiterhin alles tun, damit sich die Geflüchteten bei uns gut aufgenommen fühlen können.“

Dazu hat die Stadt inzwischen auch Deutschkurse für die Ukraineflüchtlinge organisiert, die jeweils Montag und Dienstag stattfinden und bei denen die Kleinkinder betreut werden, während die Erwachsenen den Kurs besuchen. Auch sonst wird versucht, die Geflüchteten zu unterstützen. Während der Mittwoch im „Razom“ flexibel gestaltet werden kann, gibt es immer am Donnerstag besondere Sport- und Gesundheitsangebote. Außerdem besteht die Möglichkeit für Gespräche mit geschultem Personal, es kann gemeinsam gekocht, gebastelt oder auch Kreatives gestaltet werden. Und die Dolmetscherinnen helfen den Flüchtlingen so gut es geht. Unterstützung erhalten die ukrainischen Flüchtlinge ebenfalls bei Anträgen und Formularen, zudem können sie sich durch das Kennenlernen im Treffpunkt vernetzen und dort auch über soziale Medien eventuell Kontakte in die Heimat herzustellen. Der Treffpunkt „Razom“ im Bürgerzentrum in der Alten Schule ist jeweils Montag bis Donnerstag von 15 bis 17 Uhr eingerichtet.

Außerdem weist Stadträtin Großhauser darauf hin, dass einmal im Monat das Internationale Frauenfrühstück im Bürgerzentrum stattfindet. Der nächste Termin ist der 23.04.2022. Von 9.00. Uhr bis 11.00 Uhr treffen sich Frauen aus aller Welt zum gemeinsamen Austausch und um gemeinsam die Spezialitäten des jeweiligen Landes zu esse. Anmeldungen gerne an suemeyra.aytar@neumarkt.de vom Bürgerzentrum.

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