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Familien mit Kindern können die Vergünstigungen nutzen

Im Bürgerhaus wurde die neue Auflage der Neumarkter Familienkarte vorgestellt. Oberbürgermeister Thomas Thumann präsentierte sie zusammen mit 2. Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger, Verwaltungsdirektor Linus Sklenarz und Anita Dengel von der Servicestelle „Bündnis für Familie“ der Stadt. Mit dabei waren auch zahlreiche Vertreter von beteiligten Firmen und Einrichtungen. Für Oberbürgermeister Thumann ist die Familienkarte „ein weiteres erfolgreiches Projekt aus unserem ‚Bündnis für Familien und ein Pluspunkt, warum Neumarkt als familienfreundliche Stadt gilt. Durch die Kooperation mit der Wirtschaft, mit dem Handel und mit Dienstleistern entsteht ein umfangreiches Paket an Vergünstigungen, das Familien zugutekommt. Gleichzeitig wird so deutlich, dass Familienfreundlichkeit in unserer Stadt weit verbreitet ist und von vielen mitgetragen wird.“ Anita Dengel, bei der Stadt Neumarkt zuständig für das Projekt „Bündnis für Familie“ und die Familienkarte im Besonderen, verwies darauf, dass diesmal sogar 47 Angebote auf der Karte zusammengefasst sind, die alle ein breites Spektrum abdecken und eine bunte Mischung ergeben. Die finanziellen Vergünstigungen reichen dabei von den Bereichen Bildung und Kultur über den Freizeitbereich bis zu Handel und Gastronomie. Die Familienkarte können alle Familien mit Hauptwohnsitz in Neumarkt kostenfrei erhalten, in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 Jahren lebt. Sie hat eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren. Die genauen Bedingungen, die beteiligten Firmen und deren jeweiliges Angebot finden sich unter www.familien-neumarkt.de. Dort kann die Karte auch beantragt werden.

Für Bürgermeisterin Heßlinger, die als Referentin für Familie, Soziales und Soziale Stadt ein besonderes Augenmerk auf diese Nutzerkreise hat, ist die Familienkarte ein echter Gewinn. Sie schlug daher vor, diese noch mehr bekannt zu machen. Insbesondere sollte man auch Familien aus der Ukraine die Vergünstigungen zukommen lassen, die in Neumarkt gemeldet sind. Oberbürgermeister Thumann griff diesen Vorschlag auf und hat Anita Dengel beauftragt, über den Treffpunkt „Razom“ im Bürgerzentrum in der Alten Schule Kontakt mit den Betroffenen aufzunehmen und das Angebot bekannt zu machen.

Für die teilnehmenden Betriebe sei es ein Qualitätsmerkmal, wenn sie als familienfreundliche Unternehmen gelten, finden die Vertreter der Stadt. Daher erhalten diese auch einen Aufkleber für ihr Geschäft, der auf die Teilnahme an der Familienkarte und damit auch deren Familienfreundlichkeit hinweist. Wie Projektleiterin Dengel von der Servicestelle „Bündnis für Familie“ darstellte, habe es bei der 3. Auflage der Familienkarte rund 370 Anträge gegeben. Jetzt geht die Stadt von einer noch größeren Antragsmenge aus. Oberbürgermeister Thumann freut sich über den Angebotszuwachs seit Beginn der Familienkarte im Jahr 2011. Bei der ersten Auflage waren es damals 25 Vergünstigungen gewesen, jetzt mit der 4. Auflage habe man fast schon das Doppelte erreicht. Er dankte den Kooperationspartnern für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung, denn nur dadurch sei es möglich, ein solch umfangreiches Angebot bereitzustellen. Die Familienkarte solle eine Entlastung für die Familien bedeuten und ihnen auch zeigen, dass Neumarkt ein guter Lebensraum für Familien sei und sich Familien wohlfühlen können. Zweite Bürgermeisterin Heßlinger bekräftigte dies und wies darauf hin, dass Familienfreundlichkeit ein gutes Argument sei, ein Geschäft, eine Einrichtung oder einen Dienstleister auszuwählen.

Das „Bündnis für Familie“ der Stadt Neumarkt ist laut OB Thumann schon im Jahr 2006 mit dem Ziel der Förderung von Familien gegründet worden. Seither habe diese Institution der Stadt viel erreicht. Als Servicestelle sei das Bündnis im Bürgerhaus angesiedelt und werde von Anita Dengel betreut. Inzwischen hat es eine Vielzahl von Maßnahmen gegeben. So sei zum Beispiel das Modellprojekt „Teilzeitausbildungsstellen“ oder die „Randzeitenbetreuung“ initiiert worden. Auch Aktionen wie das „Umweltbildungspaket für Kindertagesstätten“ oder die Ferienbetreuung für Kleinkinder in Kooperation mit Betrieben sind vom „Bündnis für Familien“ initiiert worden. Die Familienkarte ist eine weitere solche Serviceleistung, die den Familien zugutekommt. Weitere Informationen zu den Angeboten der Servicestelle „Bündnis für Familie“ gibt es bei: Anita Dengel, Telefon: 09181/255-2601, E-Mai: anita.dengel@neumarkt.de und im Internet unter: www.familien-neumarkt.de

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