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Mount Everest und Wolfstein als Gipfel der Genüsse

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In diesem Jahr wird bei den 31. Neumarkter Schmankerlwochen typische Bergküche auf dem Teller serviert

(jpl) Ob der Gipfel der Genüsse nun auf dem Mount Everest liegt oder auf dem Wolfstein – diese Frage können die Neumarkter Genießer spätestens am 31. Oktober beantworten. Dann nämlich enden die diesjährigen Schmankerlwochen, die sich der typischen Bergküche aus vielen Ländern der Erde widmen.

Weil der Alpenverein in diesem Jahr Jubiläum feiert, kam Tourismusmanager Rainer Seitz auf die Idee, die am 1. Oktober beginnenden Schmankerlwochen „Gipfel der Genüsse“ zu taufen. Wie aus dem Fußball bekannt, gibt es auch beim Neumarkter Tourismusverband einen Neuzugang. Der Goldene Hirsch in Berg ist zum Ensemble hinzugestoßen und Wirtin Sabine Kanzler, die das historische Gebäude 2019 übernommen hat, freut sich über die Einladung zur Teilnahme.
Die acht Schmankerlwirte entführen ihre Gäste in die Tiroler Berge, auf den Teide, den höchsten Berg Teneriffas, oder auch zum Matterhorn. Das Berghotel Sammüller hat sich den eigenen Hausberg für die Schmankerlwochen ausgesucht: Der Wolfstein thront ja direkt über dem Wirtsgaus und inspirierte das Sammüller-Team zu beerigen, waldigen und wilden Geschmackserlebnissen.

Ursprüngliche, regional verwurzelte und bodenständige Küche ist gerade in den Bergregionen verbreitet und bildet auch das Motto für die 31. Neumarkter Schmankerlwochen. Getreu der etwas tiefer liegenden Region um König Ortler duftet auf der Speisekarte des Hotels Post Berching, das zum zweiten Mal teilnimmt, der alpine Herbst nach Marillen und Bergwiesen. Auf dem Teller findet der Gast dementsprechend Kräuterbraten vom Kalb, geschmort in Tiroler Bergwiesenheu, oder den „Gipfelstürmer-Burger“ vom Juradistl-Weiderind.
Der Pilsacher Hausberg ist vorübergehend der höchste Berg der Erde. Sehr ambitioniert widmet sich das Team des Hotel-Gasthofs am Schloss vier Wochen lang den exotischen Köstlichkeiten Nepals und Tibets rund um den Mount Everest. Momo-Teigtaschen oder tibetische Langsha-Nudelsuppe kommen hier auf den Teller. Viele Köche setzen auf die Symbiose von Zutaten aus den jeweiligen Länderküchen und heimischen Produkten wie dem Juradistl-Lamm und -Weiderind. Auch kalabrische oder originär bayerische „Hoch“genüsse sind auf den Schmankerl-Speisekarten zu finden.

Sachgebietsleiter Werner Thumann betonte bei der Präsentation der Schmankerlwochen, dass diese wieder mit einem Gewinnspiel verbunden sind, „auch das beliebte Schmankerl-Taxi gibt es wieder“. OB Thomas Thumann erinnerte daran, dass die Schmankerlwochen bereits 1991 ins Leben gerufen worden sind. Der Berger Bürgermeister Peter Bergler freute sich, dass Wirtin Sabine Kanzler trotz Pandemie durchgehalten hat. Die Wirtin des „Goldenen Hirsch“ sagte, sie habe Corona per Mitnahmegeschäft überbrückt und freue sich sehr, dass sie jetzt wieder Gäste vor Ort bewirten dürfe.

Motto im La Fortunella ist der Kalabrische Hochgenuss. Der Almhof sendet spanische Impressionen vom Pico del Teide. Das Restaurant Franziskus in Freystadt bietet mit einem kräftigen „Grüezi vom Matterhorn“ Schweizer Alpenküche. Im Neumarkter Lex gibt es Gerichte vom Genussgipfel Predigtstuhl: „Der Berg ruft“. Die Post in Berching nimmt Audienz bei König Ortler und „Lecker Essen – dahoam am Wolfstein“ heißt es beim Sammüller. Pilsach grüßt den Mount Everest: „Ein Berg wie keiner“ und der Goldene Hirsch hat sich die Zugspitze als „Gipfel der Genüsse“ ausgewählt.

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