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Kopf-an-Kopf-Rennen bei U18-Bundestagswahl

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Susanne Hierl und Daisy Miranda sind bei Erststimmen fast gleichauf

Zwischen 10. und 17. September haben 1272 Kinder und Jugendliche/n im Landkreis Neumarkt ihre Stimme bei der U18-Bundestagswahl abgegeben. Die Ergebnisse aus neun der zwölf Wahllokale stehen nach Auszählung aller Stimmen fest: Bei der Zweitstimme hat die CSU hat mit 26% die meisten Stimmen gewonnen. Danach folgen die Grünen mit 19%, SPD mit 15%, FDP mit 10%, Freie Wähler mit 7%, die AfD mit 6% und die Tierschutzpartie mit 5%. Die restlichen Parteien sind unter 5% geblieben.

Etwas anders sieht es bei der Erststimme für die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten aus. Susanne Hierl von der CSU erhielt mit 28% die meisten Stimmen. Es folgen Daisy Miranda von den Freien Wählern mit 27%, Nils Gründer von der FDP mit 13%, Karl-Heinz Herbst von den Grünen mit 11%, Johannes Foitzik von der SPD mit 7%, Markus Sendelbeck von Der Linken und Peter Boehringer von der AfD mit jeweils 5%.

„Die U18-Bundestagswahl zeigt einmal mehr: Kinder und Jugendliche interessieren sich für Politik und wollen ihre Meinung vertreten“, erklärt Stefanie Meier, stellvertretende Vorsitzende des Kreisjugendring Neumarkt. Gerade in der Corona-Pandemie sei deutlich geworden, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Interessen und Bedürfnissen von Entscheidungsträgern nicht oder nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Die große Zahl an jungen Wähler:innen bei der U18-Wahl gibt der Forderung des Bayerischen Jugendrings (BJR), das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken, neues Gewicht. Die Altersgrenze bedeutet eine strukturelle Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. Der Kreisjugendring Neumarkt hofft, dass die Politik die Bedürfnisse junger Menschen nach der U18-Wahl und den Bundestagswahlen besser in ihre Entscheidungen einbezieht.

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