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KJR beschert vorweihnachtlichen Geldregen

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Vom Landkreis Neumarkt erhält der KJR jährlich einen festen Geldbetrag, der an Vereine und Verbände zur Förderung der Jugendarbeit verteilt wird. Darunter fallen zum Beispiel Freizeitaktivitäten, Bildungsangebote, inklusive Projekte oder die Anschaffung von Arbeitsmaterialien. In der Geschäftsstelle des KJR werden die gestellten Anträge gemäß der bestehenden Förderrichtlinien geprüft und finanziell abgewickelt. Eine beachtliche Fördersumme von insgesamt 22.000€ kam so im laufenden Kalenderjahr zusammen.

Relativ früh war absehbar, dass die Zahl der klassischen förderfähigen Aktivitäten 2020 im Vergleich zu den Vorjahren sinken würde. Da es dem KJR ein wichtiges Anliegen war, die intensive Beziehungsarbeit innerhalb der Vereine und Verbände zu fördern, wurde von der Vorstandschaft unter dem Hashtag #gemeinsamimvereindaheim eine Möglichkeit geschaffen, coronakonforme Alternativen der Freizeitgestaltung finanziell unterstützen zu lassen.

Modellfälle konnten unbürokratisch eingereicht werden und wurden mit einer Summe zwischen 150€ und 300€ belohnt. Dieses Angebot wurde laut des 1. Vorsitzenden Tobias Endl überaus stark angenommen. „Über 50 Gruppierungen reichten insgesamt 70 Förderanträge ein, was zur Folge hatte, dass wir insgesamt 10.500€ ausschütten durften“, so Endl. „Flächendeckend könnten wir unzählige Beispiele für wertvolle Beziehungs- und Jugendarbeit im Landkreis nennen und freuen uns, wenn wir wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten können, dass jugendliche Vereinsmitglieder nicht bedingt durch fehlende Angebote wegbrechen.“

Neben digitalen Formaten, wie beispielsweise Online-Gruppenstunden, Spieleabenden oder dem Einrichten eines vereinseigenen TV-Senders wurden viele Angebote kurzerhand an die frische Luft verlagert: Kinder und Jugendliche bemalten Steinschlangen, suchten verborgene Schätze oder nahmen an Filmprojekten und Fotochallenges teil. Jugendliche Mitglieder unter anderem des TSV Wolfstein waren als Einkaufshelfer in den umliegenden Stadtteilen unterwegs, um Menschen aus Risikogruppen in deren Alltag zu unterstützen. „Von heute auf morgen sahen wir uns damit konfrontiert, dass das Vereinsleben faktisch zum Erliegen kam. Abgesehen von der finanziellen Belastung stellt diese Tatsache vor allem für unsere jüngeren Mitglieder einen harten Einschnitt dar. Wir sind froh über die Wertschätzung unserer Kreativität, denn jeder noch so kleine Beitrag, den wir in unsere Jugendarbeit reinvestieren können, ist Gold wert“, erklärt Fritz Meier, der Ehrenamtsbeauftragte des TSV Wolfstein.

Grundsätzlich können Zuschüsse für Aktivitäten mit Jugendgruppen bis zum 30. September eines jeden Kalenderjahres beim KJR beantragt werden. Infos zum Vorgehen bekommen Verantwortliche unter www.kjr-neumarkt.de oder bei Geschäftsführer Markus Ott unter der Telefonnummer: 09181/470310.

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