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Kinderprojekt „Kulturdetektive unterwegs“ erfolgreich angelaufen

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Das Kinderprojekt „Kulturdetektive unterwegs“ ist erfolgreich angelaufen. Davon konnte sich Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann zusammen mit Stadträtin Dr. Franziska Hutzler als Referentin für die Stadtbibliothek und Vera Finn von der Bürgerstiftung überzeugen. „Wir haben es hier mit einem gemeinsamen und verbindenden Projekt zu tun, bei dem gleich vier Einrichtungen erfolgreich zusammenwirken“, fast Oberbürgermeister Thumann zusammen. Hintergrund des Projektes ist der Gedanke, dass Kinder kennenlernen sollen, was es an Kultur in Form von Kunst und Literatur gibt. Dabei sollen sie dies auf spielerische und leichte Art vermittelt bekommen und so ihren Bildungshorizont erweitern. Die Initiative ging dabei von Dr. Ingrid Moor vom Museum Lothar Fischer aus, deren besonderes Anliegen es ist, dass „die Kinder eine Heimat finden, in der Kunst und Literatur eine Rolle spielen.“ Ihre Idee stieß bei der Leiterin der Stadtbibliothek Friederike Ostermayer sofort auf offene Ohren. Oberbürgermeister Thumann hatte sich ebenfalls gleich für dieses Projekt erwärmen können und umgehend die Freigabe erteilt sowie die Beteiligung der Stadt zugesagt. Die Referentin im Stadtrat für die Stadtbibliothek Dr. Hutzler findet es gut, „dass Kinder schon früh mit Kunst und Literatur in Kontakt kommen, um ihnen so den Zugang dazu zu erleichtern.“

Gefördert wird die Maßnahme darüber hinaus durch die Bürgerstiftung, die darin ein Projekt sieht, das es zu unterstützen gilt, wie Vera Finn betont: „Uns liegen die Kinder in der Region Neumarkt besonders am Herzen und die Verbindung von Kunst, Kultur und Lesen ist eine gute Voraussetzung, um Kinder zu stärken.“ Als Partner wurde die UNESCO Grundschule Hasenheide mit ihrer Leiterin Christine Fersch ins Boot geholt, deren Schülerinnen und Schüler schon seit Schulbeginn als „Kulturdetektive unterwegs“ sind. Im Hinblick auf die Schule stellt das Angebot eine Bereicherung des Unterrichts dar, so Schulleiterin Fersch. Sie will damit erreichen, dass „alle Kinder durch auswärtige Lernorte auf nachhaltige Weise literarische und museumspädagogische Bildung erhalten können.“

Bibliotheksleiterin Ostermayer findet das „Schöne an dem Projekt, dass Kinder die Stadtbibliothek als einen Ort erleben können, wo sie sich aufhalten und wohlfühlen, aber auch rumstöbern und Neues entdecken können. So können wir bei ihnen die Lust auf das Lesen wecken und die Stadtbibliothek erfüllt ihren Auftrag als außerschulische Institution zur Leseförderung.“ Oberbürgermeister Thumann dankte allen Projektbeteiligten und vor allem den beteiligten Schülerinnen und Schülern, die mit großem Eifer bei der Sache sind. Die 8-jähirge Marlene schwärmte dabei davon, dass ihr am besten das Ausmalen und das Geschichtenvorlesen gefallen haben. Für den gleichaltrigen Marc waren es interessante Entdeckungen: „Wir haben eine Statue genauer kennengelernt und durften Bücher lesen. Am besten war es, als wir eine eigene Leseecke entwerfen und malen durften.“ Für die 9-jährige Maria war es vor allem die Möglichkeit, „dass wir rumstöbern und uns was aussuchen konnten“, das sei sehr schön gewesen.

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