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Kein Platz für politische Hängepartie

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Statement Michael Matt, Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim

Corona hat die politischen Versäumnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte schonungslos offengelegt. Vor allem der Reformstau in der öffentlichen Verwaltung bremst die Unternehmen aus. Die neu gewählte Bundesregierung muss jetzt daraus dringend Lehren ziehen und einen klaren Modernisierungskurs in den Fokus stellen. Nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie und teils massiven Einschränkungen für weite Teile der regionalen Wirtschaft brauchen die Unternehmen endlich wieder Planungssicherheit und Signale des wirtschaftlichen Neustarts.

Ein politisches Tauziehen und zähe Koalitionsgespräche zwischen den Parteien nutzen dabei niemandem. Jetzt sind Tempo, Gestaltungswillen und verlässliche Entscheidungen wichtig, damit die großen Baustellen hierzulande wie die Digitalisierung, die Energie- und Mobilitätswende oder das Thema Klimaschutz angegangen werden.

Rund 90 Prozent der Unternehmen im Freistaat erwarten laut einer Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) von der neuen Bundesregierung, die staatlichen Strukturen und Prozesse zu entschlacken, zu digitalisieren und zu beschleunigen. Nur durch eine umfassende Erneuerung kann Deutschland im Standortwettbewerb in Zukunft bestehen.

Als Stimme der regionalen Wirtschaft vertritt die IHK die Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer kontinuierlich und konsequent in München, Berlin und Brüssel. Die wirtschaftspolitischen Forderungen der bayerischen IHKs und konkrete Vorschläge zur Umsetzung sind auf www.bihk.de/bundestagswahl zusammengefasst.

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