Kein Lehrkräftemangel an diözesanen Schulen

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12.900 Kinder in katholischen Kitas.

pde) – Insgesamt 2.735 Mädchen und Jungen beginnen das Schuljahr 2022/2023 an den fünf allgemein bildenden Schulen der Diözese Eichstätt. Weitere 222 junge Menschen besuchen die diözesane Fachakademie für Sozialpädagogik. Zudem betreuen katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum rund 12.900 Kinder.

Eine gute Nachricht für das neue Schuljahr hat Vitus Lehenmeier, der Leiter der Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. „Nachdem sich in ganz Bayern ein Mangel an Lehrkräften an allen Schularten seit längerem abzeichnet, können an den Schulen der Diözese Eichstätt erfreulicherweise alle Unterrichtsstunden mit Lehrkräften abgedeckt werden“, sagt Lehenmeier. Derzeit sind 291 Lehrkräfte in den sechs Bildungseinrichtungen der Diözese tätig.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler bleibt gegenüber dem Vorjahr stabil. Die größte bistumseigene Bildungseinrichtung, das Realschulzentrum in Rebdorf, besuchen insgesamt 1.400 Schülerinnen und Schüler: davon 601 die Knabenrealschule Rebdorf, 799 die Maria-Ward-Realschule Eichstätt. In Ingolstadt gehen 588 Schülerinnen und Schüler in die Gnadenthal-Mädchenrealschule, 600 in das Gnadenthal-Gymnasium. Die Mädchenrealschule Abenberg besuchen 165 Schülerinnen. Unterrichtet wird in den diözesanen Schulen nach dem sogenannten Marchtaler Plan. „Dieser pädagogische Ansatz stellt das Kind als einzigartiges und wertvolles Geschöpf Gottes in den Mittelpunkt seiner Bemühungen. Das Kind wird nicht nur wahrgenommen, sondern angenommen und in seiner Ganzheitlichkeit, Personalität und als soziales und religiöses Wesen gefördert und gefordert“, erklärt Vitus Lehenmeier.

Von einem ganzheitlichen Menschenbild geprägt sind auch die Ausbildung und das Zusammenleben in der Maria-Ward-Fachakademie für Sozialpädagogik der Diözese Eichstätt. Sie beginnt das neue Schuljahr mit 222 Studierenden. Hier entsteht ein zusätzliches Angebot für angehendes Erziehungspersonal, wie Schulleiterin Ulrike Rhein mitteilt: „Wir planen, ab dem Schuljahr 2023/2024 dreizügig zu werden, allerdings nur in den Studienjahren.“ Die Eingangsstufe Sozialpädagogisches Einführungsjahr (SEJ) werde weiter zweizügig bleiben. Die neue Klasse ist für Bewerberinnen und Bewerber mit (Fach-)Abitur beziehungsweise einer fachfremden, mindestens zweijährigen Ausbildung, also Berufswechslern vorbehalten. Möglicherweise wird für diese Klasse eine praxisintegrierte Ausbildung (PiA, bisher OptiPrax) angeboten, die zu gleichen Teilen aus theoretischem Unterricht an der Fachakademie und praktischer Ausbildung in einer sozialpädagogischen Einrichtung besteht. „Die Auszubildenden erhalten dann von ihren Praxiseinrichtungen eine Ausbildungsvergütung, wie das in anderen Ausbildungsberufen auch üblich ist“, erklärt Rhein.

Ein wichtiger Arbeitsmarkt für Erzieherinnen und Erzieher sind die 183 katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Eichstätt, in denen etwa 12.900 Kinder betreut werden. Rund 2.800 Fachkräfte beschäftigen die Träger dieser Einrichtungen – 76 Kirchenstiftungen und die gemeinnützigen GmbHs Ingolstadt, Franken, Oberpfalz und Altmühlfranken-Nordschwaben. „Die Kindertageseinrichtungen in katholischer Trägerschaft stellen den Familien ein christlich orientiertes, fachlich hochwertiges Angebot zur Bildung, Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zur Verfügung“, sagt Danuta Waldau, stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung Zentralverwaltung im Bischöflichen Ordinariat und verantwortlich für die Organisation der Kitas im Bistum. Sie unterscheiden sich von anderen Einrichtungen dieser Art insbesondere durch christliche Wertevermittlung, Angebote für Familien und seelsorgliche Betreuung durch die Pastoral vor Ort.

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