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Inflation zehrt Reserven der Menschen auf

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Bayerns Finanzminister fordert Ampel zum Handeln auf // EZB muss Ende der Null-Zins-Politik einleiten

„Energiepreise und insbesondere Verbraucherpreise steigen dramatisch in die Höhe. Die Bundesbank prognostiziert einen Anstieg der Inflationsrate im November auf knapp 6 Prozent – wir müssen dringend gegensteuern. Die Ampel muss sich endlich kümmern statt die Probleme totzuschweigen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen unbedingt entlastet werden, zum Beispiel durch eine deutliche Absenkung des Stromsteuersatzes“, fordert Bayerns Finanzminister Albert Füracker.

Die Inflation belastet auch die Sparguthaben der Deutschen massiv. „Deutschland ist Sparerland. Die EZB muss jetzt handeln und die finanzielle Substanz ihrer Bürger schützen, anstatt deren Entwertung mit ihrer Null-Zins-Politik weiter zu befeuern! Ihr Sparvermögen und ihre hart erarbeitete Altersvorsorge werden aufgezehrt. Wir brauchen endlich ein klares Signal der Stabilität und Perspektive aus Frankfurt! Bayern mahnt seit Jahren, dass die Null-Zins-Politik der EZB beendet werden muss – es ist allerhöchste Zeit jetzt eine Wende einzuleiten“, warnt Füracker.

Ergänzende Information:

  • Die Deutsche Bundesbank erwartet laut ihrem Monatsbericht vom 22.11.2021 einen Anstieg der Inflationsrate in Deutschland im November auf knapp 6 Prozent – der Preisauftrieb ist damit so stark wie seit den 1990er Jahren nicht mehr.
  • Die EZB hält den Leitzins seit März 2016 bei null Prozent. Durch das Zusammentreffen mit der steigenden Inflation werden Verbraucher stark belastet und Angespartes entwertet. In seiner letzten Sitzung im Oktober hat der EZB-Rat seine geldpolitische Strategie unverändert gelassen.

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