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Der Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Prof. Dr. Niels Oberbeck hat sich in Neumarkt selbst ein Bild gemacht, wie weit die Arbeiten für den Hochschulbau am Residenzplatz fortgeschritten sind. Dort soll der Studiengang „Management in der Ökobranche“ eine Heimat finden, der momentan noch in einer Interimslösung im Haus St. Marien untergebracht ist. Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann empfing den Gast zunächst im Rathaus zu einem Meinungsaustausch. Dabei ging es unter anderem darum, wie die Kooperationen mit der TH Nürnberg sich künftig noch ausgestalten lasse und welche Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit es gibt. Auch die Schnittstelle mit der am Residenzplatz im ehemaligen Kinderhort künftig untergebrachten OTH Amberg-Weiden sei interessant und deren Ausrichtung mit dem Digitallabor zukunftsweisend. Inwieweit es zwischen den beiden Hochschulen Anknüpfungspunkte geben könnte, war ebenfalls Teil des Gesprächs. Beide waren sich einig, dass in Neumarkt bereits eine gute Basis für eine zielführende weitere Zusammenarbeit mit zusätzlichen Hochschulangeboten gelegt ist. An dieser wolle man nicht nur festhalten, sondern sie mit weiteren Bausteinen ausfüllen. Dazu sollen demnächst intensivere Gespräche folgen. Beim Gang über die Baustelle staunte der Hochschulpräsident, wie weit die Maßnahme inzwischen gediehen ist. Immerhin ist sogar der Rohbau nahezu fertiggestellt. „Das ist schon eine erstaunliche Bauleistung, in nur einem Jahr den Rohbau soweit fertigzustellen“, lobt Oberbürgermeister Thumann den zügigen Baufortschritt. Er bekräftigte, dass der Baufortschritt gut im Zeitplan liege und der Aufnahme des Hochschulbetriebes zum Wintersemester 2024/2025 derzeit nichts im Wege stehe. Die Arbeiten seien zügig vorangegangen und nach dem Tiefgaragenbau, der Erstellung der Bodenplatte sowie den umgebenden Kanal- und Leitungsarbeiten sei es umgehend in den Hochbau gegangen.

Dies bestätigte auch der Hochbauamtsleiter Roland Feierle, der OB Thumann und den Gast durch die künftigen Räume des Hochschulensembles führte. Dabei erläuterte er zahlreiche technische Details und wies auf die Größe des innenliegenden Foyers sowie des zentralen Hörsaals in Richtung Residenzplatz hin. Auch die Kosten für den Hochschulbau liegen bisher im Rahmen, wenn man von der allgemein bekannten, teilweise extrem hohen Preissteigerung einmal absieht, wie Hochbauamtsleiter Feierle bestätigt. Die Kosten liegen nach wie vor bei 12,1 Millionen Euro sowie 6,9 Millionen Euro für die Tiefgaragenerweiterung. Zuletzt lag die Kostenmehrung bei der tatsächlichen Vergabe der Arbeiten gegenüber den im Jahr 2018/2019 vorgenommen Kostenschätzungen nur um rund 8,3 Prozent über diesen. Auch zeitlich sei alles im Lot. Lediglich die aufwändige Bodenarchäologie sowie Witterungseinflüsse im letzten Winter sowie die erhöhten Lieferzeiten mancher Rohstoffe aufgrund der Materialknappheit hätten in der Summe für eine bisher unbedeutende Verzögerung von rund zwei Monaten hinter dem ursprünglichen Bauzeitenplan gesorgt. Angesichts des Umfangs der Maßnahme habe dies aber keine Auswirkungen und der Start des Hochschulbetriebs im Wintersemester 2024/2025 sei momentan nicht in Gefahr. Oberbürgermeister Thumann und Hochbauamtsleiter Feierle wiesen den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Oberbeck auch auf die im Umfeld der neuen Hochschuleinrichtung entstehenden Wohnungen in der Kaminfegergasse hin. Sie stehen für studentisches Wohnen zur Verfügung. Auch dafür laufen die Arbeiten bereits.

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