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Hochfest der heiligen Walburga am 25. Februar

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Pontifikalamt mit Bischof Gregor Maria Hanke live in Fernsehen und Internet

Eichstätt. (pde) – Am Freitag, 25. Februar, feiert das Bistum Eichstätt das Hochfest seiner Diözesanpatronin, der heiligen Walburga. Aus diesem Anlass zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Grab der Heiligen um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt, das auch live im Fernsehen übertragen wird. Die lateinische Vesper der Nonnen um 17 Uhr wird ebenfalls live übertragen, allerdings nur übers Internet.

Den Gottesdienst gestaltet musikalisch eine Schwesternschola der Abtei St. Walburg. An der Orgel wird Domorganist Martin Bernreuther zu hören sein. Er spielt unter anderem zum Auszug das Präludium in C-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Die weiteren Eucharistiefeiern in der Klosterkirche sind an diesem Tag um 7.15 Uhr, um 8.15 Uhr und um 11 Uhr. Die Gläubigen sind außerdem um 14 Uhr zu einer Andacht eingeladen.

Bei allen Gottesdiensten vor Ort gelten die bekannten Vorschrift gemäß des Hygienekonzeptes: Nur wer gesund ist und keine Symptome einer Corona-Erkrankung hat, darf teilnehmen, FFP2-Masken sind während des ganzen Gottesdienstes zu tragen, auch beim Betreten und Verlassen der Kirche. Außerdem ist ständig ein Abstand von mindestens 1,50 m zu anderen Personen aus anderen Haushalten einzuhalten.

Fläschchen mit Walburgöl für die Gläubigen. Foto: Bernhard Löhlein/pde

Die Fernsehübertragung des Pontifikalamtes erfolgt über den Fernsehsender EWTN, der über Satellit, Internet und einige Kabelnetze empfangbar ist, im Bistum Eichstätt jedoch lediglich im Raum Nürnberg. Sowohl das Pontifikalamt als auch die Vesper sind jedoch auch über die Internetseiten des Bistums Eichstätt, der Abtei St. Walburg und der Dompfarrei Eichstätt als Livestream frei zu sehen.

Der Konvent der Abtei St. Walburg weist ferner darauf hin, dass Pforte und Klosterladen unter Beachtung der aktuellen Vorschriften geöffnet bleiben können. Pilger und Besucher werden gebeten, einzeln einzutreten, direkte Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten, die Maskenpflicht zu beachten und die Anweisungen der Schwestern und Mitarbeiterinnen an der Pforte und im Laden zu befolgen. Die Ausgabe von Walburgisöl wird im Eingangsbereich der Klosterpforte stattfinden, auf telefonische Anfrage ist jedoch auch ein Versand per Post möglich.

Walburga wurde um 710 in der englischen Grafschaft Wessex geboren. Wie ihre Brüder Willibald, der erster Eichstätter Bischof wurde, und Wunibald, der Abt von Heidenheim war, kam sie im 8. Jahrhundert als Glaubensbotin in die Gegend des Bistums Eichstätt. 761 begab sie sich nach Heidenheim am Hahnenkamm und errichtete an der Wirkungsstätte ihres soeben verstorbenen Bruders Wunibald ein Frauenkloster. Als Äbtissin leitete sie bis zu ihrem Tod am 25. Februar, vermutlich des Jahres 779, das Doppelkloster in Heidenheim. Hundert Jahre später wurden ihre Gebeine nach Eichstätt übertragen und in der Kreuzkirche, der heutigen Kirche St. Walburg, beigesetzt. Bald breitete sich ihre Verehrung über weite Teile Europas aus. An der Grabeskirche Walburgas, an der bereits Kanonissen wirkten, wurde im Jahr 1035 ein Benediktinerinnenkloster errichtet, das bis heute besteht.

Am Grab der heiligen Walburga in der Kirche bilden sich in den Wintermonaten wässrige Tropfen, das sogenannte „Walburgisöl“, dem heilende Wirkung zugeschrieben wird. In kleinen Fläschchen abgefasst, wird es an die Gläubigen verteilt. Vom Vertrauen der Pilger und von der Hilfe, die durch die Fürbitte der Heiligen erlangt wurde, zeugen die über 1.100 Votivbilder und Votivgaben aus vielen Jahrhunderten an der Stätte ihres Begräbnisses.

Weitere Informationen unter www.abtei-st-walburg.de.

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