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Glauber: Mehr Blühflächen in Kommunen und mehr Schutzgebietsbetreuer für Naturerlebnis-Hot Spots

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Über 6 Millionen Euro EU-Mittel für Bayern

Bayern setzt insgesamt mehr als sechs Millionen Euro aus EU-Fördermitteln für die Umsetzung des Blühpakts Bayern und zur besseren Besucherlenkung in Schutzgebieten ein. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu heute in München: “Die Förderzusage der EU ist ein großer Erfolg für die Naturschutzpolitik in Bayern. Mit den neuen Maßnahmen unterstützen wir die Kommunen bei der Neugestaltung ökologisch wertvoller Blühflächen. Wir wollen alle passenden Flächen für mehr Artenvielfalt in Bayern nutzen. Außerdem stärken wir unsere wertvollen Schutzgebiete in Bayern. Die Natur ist während der Corona-Pandemie ein wahrer Tourismusmagnet geworden. Wir wollen für die Menschen nachhaltige Naturerlebnisse in Bayern ermöglichen und gleichzeitig in die Besucherlenkung investieren. Dafür setzen wir bis zu 30 zusätzliche Schutzgebietsbetreuerinnen und -betreuer in Naturerlebnis-Hot Spots ein.” Einsatzgebiete sind in den Nationalparken Bayerischer Wald und Berchtesgaden, im Biosphärenreservat Rhön, in der Biosphärenregion Berchtesgadener Land und dem Nationalen Naturmonument Weltenburger Enge. Die Tätigkeit umfasst Führungen und Informationsveranstaltungen vor Ort bis hin zu digitaler Besucherlenkung.  So werden den Besuchern nachhaltige Naturerlebnisse geboten, die gleichzeitig das Natur- und Umweltbewusstsein stärken. Die neuen Mittel verstärken die bereits laufenden Maßnahmen des Umweltministeriums zur Besucherlenkung. “Unser Ziel ist, die Besucherlenkung in den Naturerlebnis-Schwerpunkten in ganz Bayern weiter auszubauen. Dazu entwickeln wir einen Naturerlebnis-Baukasten”, so Glauber.

Im Rahmen des Blühpakts Bayern werden die EU-Fördermittel für ein neues Projekt zur Gewinnung von mehr Blühflächen für mehr Artenvielfalt in Bayern eingesetzt: Dazu werden an den bayerischen Bezirksregierungen Blühpaktberater eingestellt. Schwerpunkt der Aufgaben ist die Beratung und Begleitung der Kommunen bei der naturnahen Flächengestaltung.

Die EU-Gelder stammen aus der Förderinitiative REACT-EU. Ziel des Programms ist die Förderung eines fairen, grünen und digitalen Aufschwungs in den Ländern.

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