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Gen Z & Privatsphäre

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So nutzt die junge Generation die Social Media

Der hohe Konsum sozialer Medien ist schon seit vielen Jahren ein stark umstrittenes Thema. Doch wie viele Stunden sind eigentlich zu viel? Und warum fühlen sich gerade jüngere Menschen immer stärker zu den sozialen Plattformen hingezogen? Schließlich hat die Nutzung gerade bei den Anhängern der Generation Z deutlich zugenommen.

Eine vor Kurzem veröffentlichte Studie hat sich genau mit diesem Thema beschädigt. Für sie wurden 1.500 deutsche Jugendliche zu ihrer Verwendung der sozialen Medien befragt. So wurde aufgedeckt, wie Gen Z mit der eigenen Privatsphäre auf Plattformen wie Facebook und Instagram umgeht. 

Die interessantesten Erkenntnisse:

  1. Anerkennung und Ruhm spielen eine größere Rolle als die eigene Privatsphäre. 
  2. Der Erfolg in den Social Media ist für das eigene Wohlbefinden ausschlaggebend.
  3. Neuerungen wie versteckte Likes, die die Plattformen für eine verbesserte psychische Gesundheit eingeführt haben, werden begrüßt und aktiv verwendet. 

Soziale Anerkennung statt Privatsphäre

Zu den wahrscheinlich wichtigsten Erkenntnissen der Studie zählt, dass sich Gen Z durchaus Gedanken um Privatsphäre und Datenschutz macht. Trotzdem ist die junge Generation für den Aufstieg in den sozialen Medien aber bereit, ihre Daten zu verkaufen.

Und diese Bereitschaft teilen nicht gerade Wenige. Schließlich gaben 77% der Studienteilnehmer an, dass sie ihre privaten Daten für mehr Berühmtheit an Unternehmen abtreten würden. 47% der Teilnehmer würden sie sogar für den priorisierten Zugang zu neuen Funktionen der Social-Media-Plattformen preisgeben.   

Welche Daten rückt die Generation Z heraus?

Auch diese Frage hat die Studie den Befragten gestellt. Das Ergebnis? Viele von ihnen würden für die begehrte Berühmtheit selbst die privatesten Informationen teilen.

So wichtig sind Social Media Likes wirklich

Wie sehr Likes in sozialen Medien wie Instagram und Co. wirklich im Fokus stehen, zeigt, dass ganze 40% der befragten Deutschen schon mindestens einmal einen Post gelöscht haben, der nicht genug davon erhalten hat. Ein Trend, der sich auch in anderen Ländern fortsetzt. Schließlich haben ganze 47% der Befragten in den USA und immerhin noch 32% in Frankreich dasselbe geantwortet.

Es ist daher wohl kaum eine Überraschung, dass viele Gen-Z-Mitglieder berichten, die sozialen Medien hätten eine starke Auswirkung auf ihr Selbstwertgefühl und Wohlbefinden.

Nicht zuletzt aus diesem Grund haben sich einige Unternehmen nun entschieden, sich mehr auf die psychische Gesundheit der Nutzer zu konzentrieren. Bereits ergriffene Maßnahmen – wie das Ausblenden von Likes auf Facebook – wurden von den Benutzern bisher größtenteils positiv bewertet.

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Nicht alle Gen-Z-Mitglieder sind so freigiebig

Ja, es gibt tatsächlich auch Angehörige der Gen Z, die mit ihren Daten weniger freigiebig sind. Für sie haben wir im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen sie sich in den sozialen Medien etwas anonymer tummeln können.

Schon gewusst? 82% der Studienteilnehmer hat ein privates Social-Media-Konto.

4 Tipps für mehr Sicherheit in den Social Media

  • Wird das Geo-Targeting der Apps ausgestellt, können keine GPS-Daten mehr aufgezeichnet werden.
  • Nicht alle Posts müssen mit jedem geteilt werden. Sollen private Daten oder Ereignisse gepostet werden, dann sollte eingeschränkt werden, wer sie lesen kann.
  • Gerade Login-Daten sollten möglichst sicher vor Hackern sein. Das kann am besten durch die Aktivierung der 2-Faktor-Authentifizierung und ein starkes Passwort erzielt werden.
  • Nicht alle von einer App geforderten Berechtigungen sind wirklich notwendig (siehe Geo-Targeting). Ist eine Funktion unerwünscht, dann kann sie in den Einstellungen des Smartphones ganz einfach deaktiviert werden.

Schon die Umsetzung dieser wenigen Tipps kann das Surfen in den sozialen Medien sehr viel sicherer gestalten. Dank ihnen können private Daten nämlich nicht mehr ganz so einfach erhoben und gespeichert werden.

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