Gebetskongress „Adoratio“ online und in den Pfarreien

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(pde) – Zum diesjährigen Kongress „Adoratio“ lädt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen in seinem Bistum ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 26. November, online und mit Anbetungsabenden in verschiedenen Pfarreien statt. „Anbetung ist Zwiesprache mit Gott, sich vom Herrn anschauen zu lassen. Ich freue mich, dass der ‚Adoratio-Kongress‘ in diesem Jahr wieder stattfindet“, sagt Hanke.

„Adoratio“ ist nach Angaben der Organisatoren „der Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens im deutschsprachigen Raum“. Inspiriert vom internationalen Kongress zur ewigen eucharistischen Anbetung, der erstmals 2011 in Rom stattfand, wurde „Adoratio“ zum ersten Mal 2019 in Altötting veranstaltet. Das Vorbereitungsteam besteht aus hauptamtlichen Mitarbeitenden der Bistümer Augsburg, Eichstätt und Passau. Aus der Diözese Eichstätt gehört Dr. Pia Sommer, Leiterin der Hauptabteilung Jugend, Berufung, Evangelisierung, dazu. Sie ist überzeugt, dass „gerade in einer Zeit, die von Sorge und Unsicherheit, oft auch durch Hektik geprägt ist, das persönliche Gebet ein ungemeiner Schatz ist. Das Gebet als Kraftquelle für den Alltag wieder neu zu entdecken, ist Anliegen dieses Kongresses.“
Das Programm am Samstagvormittag mit Vorträgen, Glaubenszeugnissen und einem Podiumsgespräch wird von den christlichen Sendern EWTN.TV und Radio Horeb sowie auf YouTube gestreamt. Dabei spricht der Passauer Bischof Stefan Oster zum Thema „Von Angesicht zu Angesicht – Sehnsucht nach Bindung“. Der englische Pastor Pete Greig, der sich weltweit für die „24-7-Gebetsbewegung“ einsetzt, hält einen Vortrag über „Anbetung als Lebensstil“. In der anschließenden Podiumsdiskussion geht es um die Frage „Verändert Gebet?“. Höhepunkt des Kongresses ist der „Adoratio-Gebetsabend“, der ebenfalls live aus Passau übertragen wird. Ergänzend folgen Gebetsabende in einigen Pfarreien der beteiligten Bistümer. Im Bistum Eichstätt sind Anbetungen in den Pfarreien Bechofen, Berching, Feucht, Ingolstadt-Gerolfing, Schelldorf, Schwabach sowie im Pfarrverband Tagmersheim-Rögling-Ammerfeld geplant.

„Die Relevanz des Gebets“ für das persönliche Leben, das Leben der Pfarreien und Gemeinschaften ist das Thema des diesjährigen „Adoratio“-Kongresses. Im Mittelpunkt steht die Förderung der eucharistischen Anbetung, eine traditionelle katholische Frömmigkeitsform. Sie entstand ab dem 14. Jahrhundert, als bei der eucharistischen Prozession am Fronleichnamsfest das Allerheiligste bereits vor und eine Zeit nach der Prozession zur Verehrung ausgesetzt wurde. Dabei versammeln sich Gläubige zum Gebet vor einer geweihten Hostie, die meist in einem besonderen Behältnis, der Monstranz, auf dem Altar ausgestellt wird. Katholiken bekennen, dass Jesus Christus als Sohn Gottes in diesem Stück Brot dauerhaft und leibhaftig gegenwärtig ist, wenn es in einer Messfeier von einem Priester konsekriert wurde. Die Gebetszeit vor dem Allerheiligsten endet mit dem sakramentalen eucharistischen Segen.

Pfarreien, die einen „Adoratio-Gebetsabend“ vorbereiten wollen, erhalten Hilfen für die Durchführung und einen Vorschlag für den Ablauf bei der Hauptabteilung Jugend, Berufung, Evangelisierung der Diözese Eichstätt unter Tel. (08421) 50-631, E-Mail: jube@bistum-eichstaett.de. Weitere Informationen zum Kongress gibt es unter neuevangelisierung-passau.de/adoratio.

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