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Füracker: Freistaat fördert Engagement für Heimatpflege

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Knapp 2,8 Millionen Euro Unterstützung für Dachverbände der Heimatpflege und Institutionen der Volksmusikpflege und -forschung

„Bayern ist stolz auf seine regionale Kultur und seine vielfältigen Traditionen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbinden. Die Pflege und der Erhalt des kulturellen Erbes genießt in Bayern einen sehr hohen Stellenwert. Wesentlicher Bestandteil unserer Heimatpolitik ist es, dieses zu bewahren und in bewusster Auseinandersetzung mit der Tradition immer wieder neu zu gestalten“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Eine zentrale Rolle kommt dabei auch der Heimatpflege zu. Unser vielfältiger kultureller Schatz wird von vielen engagierten Vereinen und Verbänden mit ihren oftmals ehrenamtlich tätigen Mitgliedern bewahrt und weitergegeben – ihnen gilt mein herzlichster Dank! Sie sorgen dafür, dass Bayern eine so lebens- und liebenswerte Heimat ist und bleibt. Auch 2022 unterstützt das Heimatministerium die Dachverbände der Heimatpflege sowie Institutionen der Volksmusikpflege und -forschung mit insgesamt knapp 2,8 Millionen Euro bei ihrer wichtigen Arbeit für unser kulturelles Erbe“, freut sich Füracker.

Die Fördermittel gehen an überregional bedeutsame Institutionen, wie beispielsweise den seit 120 Jahren bestehenden Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. Als Dachorganisation der Heimatpflegerinnen und Heimatpfleger kümmert er sich nicht nur selbst um Denkmal- und Baupflege, Volksmusik, Bräuche, Trachten und Mundart. Mit staatlicher Unterstützung sorgt der Bayerische Landesverein auch dafür, dass die meist ehrenamtlich Tätigen die notwendige Unterstützung erhalten. Ein weiteres Beispiel ist der Verband für Orts- und Flurnamenforschung Bayern e.V., der mundartliche und historische Formen von Siedlungsnamen erfasst und anstrebt, die seit 1920 in seinem Archiv angelegten Flurnamensammlungen für Bayern zu vervollständigen. Ein weiterer Förderempfänger ist der Bayerische Trachtenverband e. V., der mit den staatlichen Fördergeldern die Jugendarbeit, die volksmusikalischen Aktivitäten von Trachtenvereinen in ganz Bayern sowie den Trachten- und Schützenzug beim Oktoberfest unterstützt.

Auch mit weiteren Förderprogrammen im Rahmen der Heimatpolitik unterstützt der Freistaat die Umsetzung verschiedenster Heimat-Projekte. Beispielsweise können im Rahmen des Förderprogramms Regionalkultur Investitionen in Spielstätten historischer Heimatschauspiele sowie innovative Projekte aus dem Bereich Heimatpflege mit Einmalzuschüssen gefördert werden, wie in 2022 beispielsweise das Freilicht-Schauspiel „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“. Zudem werden mit „Heimat-Digital-Regional“ Heimatprojekte mit digitalem Schwerpunkt, insbesondere zur Stärkung der regionalen Identität unterstützt. Seit 2021 wurden bereits 11 Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 3,2 Millionen Euro gefördert, darunter u. a. die „FrankenwaldCard“ als digitales Informations- und Bezahlsystem zur Vernetzung der gesamten Frankenwaldregion oder „InnoHikes“, die Entwicklung eines App-gestützten Spiels, mit welchem die Metropolregion Nürnberg sich künftigen Fachkräften präsentieren möchte.

Weitere Informationen zur bayerischen Heimatpolitik finden sich unter www.stmfh.bayern.de/heimat/

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