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„Wir freuen uns sehr, dass der uns schon für Ende letzten Jahres angekündigte Förderbescheid für den Bauabschnitt III bei der Neugestaltung des Stadtparks eingegangen ist“, stellt Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann fest. „Besonders erfreulich ist es, dass wir eine Förderung von maximal 2,65 Mio. Euro erhalten können. Das ist ein Großteil des Betrages, den wir an ursprünglich geplanten Kosten angesetzt haben.“ Insgesamt waren für den 3. Bauabschnitt rund 3 Mio. Euro förderfähige Kosten veranschlagt gewesen, die nun zugesagte Förderung würde eine Förderung von fast 90 Prozent bedeuten. OB Thumann dankt dem Bund, „der uns diese Förderung zugeteilt hat, vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Insbesondere danke ich an dieser Stelle dem früheren Bundestagsabgeordneten Alois Karl, der uns 2020 auf diese Fördermöglichkeit hingewiesen und die Kontakte hergestellt hat. Die hohe Förderung auch für diesen Bauabschnitt befördert unser Stadtparkprojekt enorm. Ich danke daher auch dem Stadtbauamt unter Stadtbaumeister Matthias Seemann und den beteiligten Mitarbeitern, ganz besonders danke ich dem Leiter des Umweltamtes Werner Schütt und dem für Städtebauförderung zuständigen Mitarbeiter Stefan Weithas.“

Der Förderbescheid für den Bauabschnitt II, die Erweiterung des Stadtparks um rund 3.400 Quadratmeter durch Hinzufügung der Fläche des Behelfsparkplatzes beim ehemaligen „Hotel Wunder“, liegt bereits seit 2017 vor. Hierfür erhält die Stadt voraussichtlich rund 2,2 Mio. Euro der förderfähigen Kosten, was einem Fördersatz von 60 Prozent entspricht. Die beim Stadtratsbeschluss für die Projektfreigabe eingebrachte Deckelung des Eigenanteils der Stadt bei 2 Mio. Euro „können wir damit einhalten und haben nach aktuellem Stand Luft nach oben“, kommentiert Oberbürgermeister Thumann. „Jetzt heißt es richtig anpacken, die weiteren Schritte ohne Zeitverzug vornehmen und auch die nächsten Arbeitsaufträge vergeben. Das gibt uns massiven Rückenwind und wir werden so richtig durchstarten. Ich freue mich schon auf die Realisierung des Stadtparkprojektes, mit dem wir den Wunsch vieler nach einem schönen Stadtpark verwirklichen können.“

Und das ist aus Sicht des Stadtoberhauptes eine durchweg positive Entwicklung. Denn immerhin könnte an dieser Stelle stattdessen schon seit vielen Jahren auch eine Stadthalle stehen, bei der wenig Grünfläche vom ursprünglichen Stadtpark übriggeblieben wäre. Unter der Schanze befände sich eine große Tiefgarage und darüber wäre eine große Fläche für die Stadthalle verbaut. „Wir machen jetzt das gerade Gegenteil dieser Stadthallenplanung – wir vergrößern den Stadtpark sogar noch und gestalten ihn so, dass er ökologisch bedeutsam ist und gleichzeitig für die Menschen einen Rückzugs-, Grün- und Erholungsort darstellen kann“, unterstreicht Neumarkts OB Thumann.

Die nun vorliegenden zwei Förderungen belegen dabei eindrucksvoll, dass die Stadt eine vorbildliche ökologische Planung entwickelt hat. Ansonsten hätte es bei keiner der beiden Förderstellen Zuschüsse gegeben. Dass dies in so erfreulicher Höhe erfolgt, sei ein zusätzlicher Beweis dafür, dass die Stadt nicht gegen die Natur oder die Ökologie vorgeht, sondern mit fachlicher Begleitung für eine deutliche Aufwertung sorgen wird. Schon der Bauabschnitt I im Jahr 2003 beim Museum Lothar Fischer mit der Freilegung des Leitgrabens, der Gestaltung um den Weiher herum und dem Wasserspielplatz habe gezeigt, dass die Stadt bei all ihren Vorhaben darauf achtet, die Bedingungen zu verbessern und wie hier beim Stadtpark dabei behutsam vorgeht. Das werde auch bei den Bauabschnitten II und III so geschehen.

Bereits seit Dezember laufen dabei im Bereich des Bauabschnitts II die archäologischen Untersuchungen und die Freilegung des Abschlagsbauwerkes für den Leitgraben. Im Anschluss daran werden die entsprechenden Tiefbauarbeiten vonstattengehen, bei denen unter anderem der Leitgraben freigelegt und als naturnahes Gewässer wiedererlebbar gemacht werden soll. Auf der Südseite des freigelegten Leitgrabens wird eine neue Spielfläche entstehen, wo es Spielangebote für ältere Kinder und Jugendliche genauso geben wird wie Geräte für kleinere Kinder und Aufenthaltsmöglichkeiten für deren Eltern. Eine Pergola soll dabei Schatten spenden und zum Verweilen einladen. Vom Spielplatz aus führen bespielbare Wasserterrassen mit Wasserspendern hin zu einer Treppenanlage mit der Möglichkeit zum Sitzen. Von dort aus kann man zur zentralen Wiese blicken, die zu Spiel und Sport einladen soll, zugleich aber auch können die Bürger sie zum Picknicken nutzen oder einfach als Erholungsfläche genießen. Die zentrale Wiesenfläche wird dabei weiterhin vierseitig von dem bestehenden alten und wertvollen Baumbestand umfasst. Die Stadt wird diese Baumkulisse sogar noch ergänzen und den Raum damit noch mehr einfassen. So wird eine grüne Insel geschaffen, die von der belebten Altstadt und der Bebauung geschützt wirkt. Der Stadtpark wird dabei so konzipiert, dass viele Bereiche barrierefrei erreichbar sind. Auch ökologische Nischen für bedrohte Pflanzen und Tiere werden eingerichtet, dazu wird der waldartige Bestand an der Nordseite erhalten.

„Damit stellen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern, gerade aber auch den Bewohnern der Altstadt, den Beschäftigten im Stadtgebiet und auch den Studierenden in der unmittelbar daneben entstehenden Hochschule einen zentralen Ort für Freizeit und Erholung zur Verfügung“, hebt Oberbürgermeister Thumann hervor. „Das wollen wir jetzt zügig umsetzen und der Förderbescheid gibt uns da auch einen zeitlichen Rahmen vor. Daher werde ich dafür sorgen, dass wir dieses Projekt nun zügig vorantreiben. Neumarkt darf sich auf einen besonderen und abwechslungsreichen Stadtpark freuen. Das wird ein Juwel.“

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