Anzeige

Erhöhte Brandgefahr im Haushalt durch Lithium-Ionen-Akkus

Anzeige

Rauchmelder retten auch hier Leben

Am Freitag, den 13. Mai ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Ein guter Anlass, auf Wichtigkeit und Pflicht Rauchmelder zu installieren sowie die erhöhte Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus im Haushalt hinzuweisen. Ob Notebook, Smartphone, E-Bikes oder Spielgeräte – in immer mehr Alltagsgegenständen stecken die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus. Sie versorgen Motoren oder Geräte mit Strom – und sind, so Kreisbrandrat Jürgen Kohl, immer öfter Ursache gefährlicher Brände im eigenen Zuhause.   

Fallzahlen von Bränden durch Lithium-Ionen-Akkus steigen, „Brände durch Lithium-Ionen-Akkus treten seit einigen Jahren immer häufiger auf. Aus entsprechenden Datenbanken der Sachversicherer sind sie mittlerweile als typisches Schadenbild deutlich erkennbar und der Trend zeigt einen sich fortsetzenden Anstieg der Fallzahlen. Wir haben es mit einem neuen Alltagsrisiko zu tun“, ergänzt Pressesprecher Daniel Gottschalk. „Zu Bränden kommt es durch unsachgemäße Handhabung und insbesondere durch technische Mängel, durch die der Lithium-Ionen-Akku die gespeicherte Energie schlagartig und unkontrolliert abgibt – das so genannte „thermische Durchgehen“. Der Akku geht dabei sehr schnell und heftig in Flammen auf. Dadurch entzündet sich brennbares Material in der Nähe, es kommt sehr schnell zu einem Wohnungsbrand. Hier herrscht dringender Aufklärungsbedarf und wir als Feuerwehr geben gern Hinweise“, so Gottschalk. 

Wie lade ich Lithium-Ionen-Akkus am besten? 

Halten Sie sich unbedingt an die Herstellerangaben zum Laden der Lithium-Ionen-Akkus. Sie dürfen diese zudem auf keinen Fall öffnen, zerlegen oder beschädigen, es besteht akute Brandgefahr. Vermeiden Sie zu hohe oder besonders niedrige Temperaturen bei der Nutzung oder Lagerung. Achten Sie bei der Lagerung darauf, dass ein gegenseitiger Kurzschluss ausgeschlossen ist (ggf. Pole abkleben). Entsorgen Sie die Akkus ordnungsgemäß über Sammelstellen z.B. im Einzel- oder Fachhandel und keinesfalls über den Rest- oder Hausmüll! 

Wie lösche ich einen Lithium-Ionen-Akku-Brand? 

Ist der brennende Akku noch am Stromnetz angeschlossen, trennen Sie das Ladegerät vom Netz. Den Akku löschen Sie dann mit Wasser. Wichtig: Lithium-Ionen-Batterien reagieren oft zeitverzögert, d.h. auch wenn das Feuer augenscheinlich gelöscht ist, sind nicht automatisch die chemischen Prozesse im Inneren der Zellen gestoppt. Die Akkus sollten daher weiter mit Wasser gekühlt werden. Da eine Neuentzündung nicht auszuschließen ist, sollte der gelöschte Akku schließlich an einen sicheren Ort verbracht werden, z.B. auf eine nicht brennbare Unterlage im Freien. Rufen Sie im Zweifelsfall immer die Feuerwehr, bevor sich der Akkubrand zu einem Wohnungsbrand ausbreitet. 

Bilder: www.ifs-ev.org / Scheidemann

Rauchmelder sind Lebensretter – auch bei dieser Brandursache! 

Das Gefährliche ist nämlich zunächst nicht das Feuer, sondern vor allem der giftige Brandrauch. Schon wenige Atemzüge reichen aus, bis man das Bewusstsein verliert und eine lebensbedrohliche Rauchvergiftung eintritt. Rauchmelder retten hier – richtig installiert und geprüft – Leben, vor allem nachts sind Rauchmelder Lebensretter, ohne Sie bemerkt man eine Brandentstehung im Schlaf nicht oder erst zu spät. Denn, sobald der Rauchmelder alarmiert, bleiben einem nur noch 120 Sekunden Zeit, um sich und andere in Sicherheit zu bringen und den Notruf 112 zu wählen. 

Weitere Infos zum Thema? 

Auf der Homepage www.rauchmelder-lebensretter.de/brandgefahren-durch-lithium-ionen-akkus sind ein Video über die erhöhte Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus im Haushalt und Hinweise zur Brandvermeidung abrufbar.   

Wir auf Social Media

7,973FansGefällt mir
2,291FollowerFolgen
1,250AbonnentenAbonnieren

Aktuelle Nachrichten

Anzeigespot_img

Aktuelle Nachrichten

Das könnte Sie auch interessieren