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Erfolgreiches Fortbildungsseminar für Seniorenbeauftragte und Nachbarschaftshilfen

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Kommunikationstraining als Schlüssel zum Erfolg

„Menschen individuell ansprechen und motivieren“ war das übergreifende Thema eines Fortbildungsseminars im Kloster St. Josef für Seniorenbeauftragte und Nachbarschaftshilfen aus dem Landkreis Neumarkt i.d.OPf. Im Rahmen der Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts (SPGK) wird mit Veranstaltungen wie diesen das Ziel Kompetenzerweiterung in den Bereichen Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit bei den Teilnehmer*innen verfolgt. Senioren- und Nachbarschaftshilfenbeauftragte helfen durch ihr Engagement in der Gemeinde mit, lokale Strukturen der gegenseitigen Sorge und Unterstützung zu entwickeln und zu fördern. Das SPGK wurde Ende 2019 verabschiedet und beinhaltet u. a. die Ergebnisse von Befragungen, welche unter Seniorenbeauftragten und Vertreter*innen der Nachbarschaftshilfen durchgeführt wurden. Es geben fast die Hälfte (47 %) der Seniorenbeauftragten und Koordinator*innen der Nachbarschaftshilfen Optimierungsbedarf im Hinblick auf Qualifizierungsmaßnahmen und 70 % beim Erfahrungsaustausch mit anderen Akteur*innen im Bereich der Seniorenarbeit an.

Besonders interessiert an dieser Richtung einer Fortbildung waren die neu gewählten Beauftragten. Vor allem gegenüber Entscheidungsträger*innen in den Kommunen soll und muss sich der/die Beauftragte für Interessen der älteren Bürger*innen einsetzen. Nachdem Sozialraumkoordinatorin Alexandra Campanella die Teilnehmer*innen mit einem Sachstand zur Umsetzung des SPGKs kurz einstimmte, schaffte Wolfgang Wild (Bürgermeister a. D.) mit einem Impulsvortrag über die Etablierung des Generationen- und ganz neu auch Quartiersmanagements in Berngau einen wunderbaren Einstieg in den Schulungstag. Das hohe Maß an Motivation zur Etablierung der Projekte, wie z. B. das gemeinsame Mittagessen von Jung und Alt in der Grundschule, überzeugte die Zuhörer*innen. Ludwig Hahn übernahm den nächsten Part der Fortbildung und startete mit einer Vorstellungsrunde. In diesem Rahmen wurden die Teilnehmer*innen auch aufgefordert ihre guten und schlechten Erfahrungen hinsichtlich der nötigen Kommunikation mit Würdenträger*innen und anderen Verantwortlichen aufzuzeigen. Die Ergebnisse wurden daraufhin kategorisiert und priorisiert. Insbesondere wurden Themen, wie „Wie kann ich gegenüber Entscheidungsträger*innen überzeugen“ und „Wie gehe ich mit schwierigen Gesprächssituationen um“ hervorgehoben.

Mit kurzen Einschubreferaten behandelte der Referent „Körpersprache und Persönlichkeitstypen“ als Beurteilungskriterien. Ein wichtiger Punkt war auch die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitstreiter*innen. Durch eigene Praxisbeispiele schaffte Ludwig Hahn eine lockere Schulungsatmosphäre, in der die Teilnehmer*innen offen über Schwierigkeiten sowie Wünsche sprechen konnten und Lösungsansätze im Team gefunden wurden. Das gemeinsame Mittagessen wurde von den Teilnehmer*innen zum Austausch von Erfahrungen genutzt. Bei zukünftigen Treffen soll dieser Austausch verstärkt in den Blick genommen werden. Wie in der abschließenden positiven Feedbackrunde gewünscht, werden Wiederholungen von Schulungen folgen. Der übriggebliebene Themenfundus, der zeitmäßig nicht abgearbeitet werden konnte, liefert das Potential für zukünftige Veranstaltungen.

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