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Ein Highlight jagt das nächste: Fest des Glaubens für 500 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum

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(pde) – Mit Erfahrungen und Eindrücken, die noch Jahre anhalten, werden die rund 500 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Eichstätt am Samstag aus Rom zurückkehren. Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher ist überzeugt: „Sie haben hier wirklich eine Festwoche erlebt. Jeder Tag war ein Fest.“

Ein Gedanke, der vor allem auch dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke wichtig ist: „Diese Wallfahrt soll dazu dienen, dass die Minis Freude an ihrem Dienst entfalten und vor allem Freude am Glauben. Die Tage hier in Rom sind wunderbar dazu geeignet. Dieser Austausch, dieses gemeinsame Gebet, die gemeinsame Liturgiefeier, der Besuch der heiligen Stätten, die Begegnung mit dem Papst, der sich Zeit genommen hat, mit jeder der Eichstätter Gruppen ein Foto zu machen.“

Vor allem der Mittwoch war es, der den Jugendlichen einen emotionalen Höhepunkt nach dem anderen bescherte. Besonderes Highlight war die Mitfahrt von vier Ministrantinnen und Ministranten im Papamobil, dem Papstauto, rund um den Petersplatz. Darüber hinaus gratulierte der Papst auch noch zehn Geburtstagskindern aus der Gruppe persönlich mit Handschlag. Für alle zehn Busgruppen nahm sich Franziskus Zeit zu einem Gruppenbild nach der öffentlichen Generalaudienz. Anschließend zogen alle 500 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum in „Dienstkleidung“ feierlich in den Petersdom ein, wo sie zusammen mit Bischof Gregor Maria Hanke eine Messe feierten.

Am Grab des heiligen Apostels Petrus erneuerten die Ministrantinnen und Ministranten dann auch ihr Ministrantenversprechen. Bischof Hanke ging in seiner Predigt auf den Gedanken der Heiligkeit ein. Dabei nahm er den heiligen Petrus als Vorbild: Petrus, der am Ölberg in der Nacht vor der Kreuzigung davon gelaufen sei, der Jesus sogar dreimal verleugnet habe, werde zum Fels, zum Fundament der Kirche. Ein Heiliger müsse also nicht perfekt sein, sondern dürfe durchaus Ecken und Kanten haben. Zum Schluss der Heiligen Messe ertönte im Petersdom dann lautstark die Bayernhymne, begleitet vom Ministrantenorchester – einer ad hoc zusammengestellten Bläsergruppe aus den teilnehmenden Ministrantinnen und Ministranten.

Weitere Höhepunkte waren die Messen mit dem Bischof in der ranghöchsten katholischen Kirche, der Lateranbasilika, die auch als „omnium urbis et orbis ecclesiarum mater et caput“, zu deutsch „Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises“, bezeichnet wird, sowie der Basilika „Santa Maria Maggiore“. Ein weiterer Gottesdienst am Grab des heiligen Paulus in der Basilika „Sankt Paul vor den Mauern“ ist für Freitag geplant. Am Nachmittag soll ein Besuch am Strand etwas Abkühlung von den gegenwärtigen Temperaturen von teils weit über 30 Grad in Rom bringen. Die Rückkehr nach Eichstätt ist für Samstag geplant.
Auf seine Eindrücke von der Wallfahrt angesprochen zog auch Bischof Hanke ein durchwegs positives Fazit: „Es ist wunderbar mit so vielen jungen Menschen auf Wallfahrt zu sein, Gottesdienste zu feiern, den Austausch zu pflegen, auch die Fröhlichkeit des gemeinsamen Freizeitvergnügens zu erleben. All das ist eine Gesamtmischung, die tut mir richtig gut. Und ich höre von den Minis, dass ihnen das Zusammensein auch richtig gut tut“. Er ergänzt: „Das sind einfach Highlights und zeigen uns, gläubig zu sein, den Weg des Glaubens zu gehen, macht Freude. Wir müssen ein wenig herauskommen aus diesem Mief, den wir allzu leicht in Deutschland einatmen: diese Schwere. Ich glaube, da hilft uns so eine Ministrantenwallfahrt enorm – diese Freude an Jesus, diese Freude am Glauben, an der Feier der Liturgie neu zu entdecken und mit nach Hause zu nehmen.“

Jugendpfarrer Clemens Mennicken sieht das auch so: „Ich glaube, es ist eine ganz große Bestärkung im Glauben zu sagen: Aha, ich bin gar nicht allein unterwegs. Manchmal in der Pfarrei fehlen die jungen Menschen. Aber hier merke ich: So viele junge Leute sind gemeinsam unterwegs, teilen die Freude im Glauben, beten gemeinsam, lachen gemeinsam, leben Gemeinschaft. Und sie erfahren hier natürlich auch die Weltkirche. Zur Kirche gehören ganz viele Länder, gehören ganz viele Nationen. Und das zu spüren, was Weltkirche heißt, das ist etwas Großartiges und prägt wahrscheinlich viele junge Menschen, viele Ministrantinnen und Ministranten für ihr kommendes Leben.“

Die nächste Ministrantenwallfahrt ist schon in Planung. Das Bistum Eichstätt wird sich im August 2024 an der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom beteiligen.

Impressionen von der Ministrantenwallfahrt mit Bildergalerien und Videos gibt es auf der Internetseite des Ministrantenreferats unter www.minis-eichstaett.de/romwallfahrt, sie werden dort laufend ergänzt.

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