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Ein gutes Leben für alle

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Auszeichnung der TH Nürnberg für hochschulweite Gemeinwohl-Bilanz

Als erste staatliche Hochschule in Deutschland legt die TH Nürnberg eine Gemeinwohl-Bilanz vor und stellt sich so ihrer Verantwortung für die Allgemeinheit. Beim Gemeinwohlkongress an der TH Nürnberg wurde die Hochschule nun gemeinsam mit weiteren Organisationen und Unternehmen dafür ausgezeichnet. Der offizielle Festakt fand im Beisein von Carolina Trautner, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, sowie Christian Felber, Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie, statt.

Immer mehr Unternehmen und Gemeinden stellen ihre gesellschaftliche Verantwortung stärker in den Mittelpunkt ihres Handels und erkennen die Notwendigkeit, einen sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Mehrwert für die Allgemeinheit zu schaffen.

Dafür gibt es den Begriff der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ): Sie bezeichnet den Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel ein gutes Leben für alle ist, ohne den finanziellen Gewinn in den Vordergrund zu stellen.

Auch die TH Nürnberg ist sich dieser Verantwortung bewusst und hat ihre eigene Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Durch den vertieften Einblick in die Organisation konnte die Hochschule feststellen, in welchen Bereichen bereits ein guter Beitrag zum Gemeinwohl geleistet wird und wo noch Entwicklungspotenziale liegen. So ist sie unter anderem bei der Einbeziehung ihrer Studierenden in Entscheidungsprozesse bereits sehr gut aufgestellt. „Unsere Gemeinwohl-Bilanz und deren offizielle Auditierung ist der Anfang eines langfristig angelegten, werteorientierten Entwicklungsprozesses an der TH Nürnberg“, sagt Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck. „Die identifizierten Verbesserungspotenziale werden wir mit der zukünftigen Hochschul- und Nachhaltigkeitsstrategie zusammenführen. Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere Verbesserungsmaßnahmen positiv auf das Gemeinwohl auswirken werden und eine vertiefte Wahrnehmung für soziale und ökologische Themen erzeugen.“ Die TH Nürnberg ist die erste staatliche Hochschule in Deutschland, die eine hochschulweite Gemeinwohl-Bilanz vorlegt. Damit macht sie ihre Verantwortung im gesellschaftlichen Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit deutlich.

Insgesamt zehn Unternehmen und Organisationen, darunter die TH Nürnberg, wurden für ihre Gemeinwohl-Bilanz ausgezeichnet. (Foto: Alex Wittchen)

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die TH Nürnberg nun auch einen Gemeinwohlkongress, gemeinsam mit der Gemeinde Postbauer-Heng, der Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu und der Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg des Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V. Expertinnen und Experten diskutierten hier die GWÖ für Kommunen, Unternehmen, Hochschulen und Menschen. Das Ziel war es, über die GWÖ zu informieren und die vielen guten Beispiele in der Metropolregion Nürnberg herauszustellen sowie zum Mitmachen anzuregen. Insgesamt nahmen über 300 Interessierte an dem Onlinekongress teil. 

Carolina Trautner, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, betont, dass ökonomischer Erfolg und verantwortungsvolles Handeln zusammengehören. (Foto: Alex Wittchen)

Im Anschluss an die Vorträge zeichnete Christian Felber, Initiator der Gemeinwohlökonomie, zehn Unternehmen und Organisationen, darunter die TH Nürnberg, für ihre Gemeinwohl-Bilanz aus. Auch Carolina Trautner, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, wohnte dem Festakt bei. Sie sagte: „Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung rückt zunehmend in den Fokus. Immer mehr Menschen und Unternehmen wollen einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Für mich steht fest: Ökonomischer Erfolg und verantwortungsvolles Handeln gehören einfach zusammen. Denn von gemeinwohlorientiertem Handeln profitieren wir alle. Auch die Technische Hochschule Nürnberg geht mit bestem Beispiel voran: Ihre Gemeinwohlbilanz kann sich wirklich sehen lassen. Sie begeistert junge Menschen für das Ehrenamt und begleitet sie auf ihrem Weg dorthin. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag. Das braucht unsere Gesellschaft, denn davon lebt sie. Gerade die vielen Ehrenamtlichen machen unser Land ein Stück sozialer – ein Stück wärmer. Und dafür gebührt ihnen unser Dank!“

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