Anzeige

Dr. Günter Haese jun. als Gast zu „Rundgang und Gespräch“ im Museum Lothar Fischer

Anzeige

Anlässlich der Sonderschau „Günter Haese, Schwerelos – Raumplastiken aus Draht“ hat das Museum Lothar Fischer den Sohn des Bildhauers, Dr. Günter Haese jun., zu einer ausstellungsbegleitenden Veranstaltung eingeladen.

Der Bildhauer Günter Haese, 1924 in Kiel geboren und 2016 in Hannover verstorben, formte filigrane, poetisch anmutende Gebilde aus Draht. Messing und Phosphorbronze waren seine Materialien, mit denen er seit 1962 faszinierende Raumgeflechte schuf, die bereits 1964 die Besucher seiner Soloschau im Museum of Modern Art in New York begeisterten. Günter Haeses „Raumgrafiken“, wie er seine Objekte selbst bezeichnete, haben alle eine überschaubare Größe und wurden für Ausstellungen, stets in kleinen, selbst gefertigten Kisten aus Holz transportiert.

Seine Werktitel wie „Seraph“, 1962, “Samarkand II“, 1989 oder „Phlox“, 1992, sind assoziativ zu begreifen und lassen viel Raum für Assoziationen des Betrachtenden. Doch was war Günter Haese für ein Mensch, der zeitlebens in Stille und größter Konzentration seine Drahtgeflechte formte? Wie fand der Plastiker sein Material, das ihn sein Leben lang begleitete und wie seine Werktitel? Was war der Grund, warum er als junger Künstler nicht zu seiner Soloschau nach New York reiste? Oder weshalb ließ er sich ungern von Fremden in seiner Werkstatt fotografieren und griff lieber selbst zur Leica und zum Selbstauslöser?

Es gibt niemanden, der den Künstler und sein bedeutendes Werk besser kennt und vermitteln könnte als sein Sohn, Dr. Günter Haese. Die letzten Lebensjahre verbrachte der Künstler nicht mehr in Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie studiert und 1962 den Draht als plastisches Material für sich entdeckt hatte, sondern bei der Familie seines Sohnes in Hannover.

Günter Haese, Samarkand II, 1989. Foto: Andreas Pauly

Nach der Dialogführung mit der Museumsleiterin und Kuratorin der Ausstellung, Dr. Pia Dornacher, wird der soeben erschienene Ausstellungskatalog präsentiert. Dieses 46-seitige Buch, herausgegeben von Pia Dornacher und Karsten Müller, Leiter Ernst Barlach Haus Hamburg,  mit einem Text von Dr. Reinhard Spieler, Direktor Spengel Museum Hannover, und einem Ateliergespräch mit Günter Haese kann für 10 € im Museum erworben oder bestellt werden (zzgl. Versandkosten).

Aufgrund der Abendveranstaltung ist das Museum am 27. April von 14 Uhr bis 19 Uhr durchgehend geöffnet. 

Gebühr 6 €, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte tragen Sie im Museum eine FFP2- oder medizinische Maske.

Wir auf Social Media

7,973FansGefällt mir
2,291FollowerFolgen
1,290AbonnentenAbonnieren

Aktuelle Nachrichten

Anzeigespot_img

Aktuelle Nachrichten

Das könnte Sie auch interessieren