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„Die Schulen der Stadt Neumarkt haben jetzt flächendeckend WLAN“

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„Die Schulen der Stadt Neumarkt haben jetzt flächendeckend WLAN und sind damit auf einem Top-Standard bei der Digitalisierung“, stellt Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann bei einem Termin in der Grundschule Woffenbach fest. „Nachdem wir im Rahmen unserer städtischen Digitalisierungsoffensive bereits vor der Corona-Pandemie alle neun städtischen Schulen mit Glasfaseranschlüssen fit gemacht haben, danach 2020 und 2021 hunderte Tabletts und Notebooks als Leihgeräte für Schüler und Lehrer beschafft haben, wurden nun als letzter Schritt alle Schulen mit flächendeckendem WLAN ausgestattet. Ich danke allen, die dafür gesorgt haben, dass die Umsetzung noch vor Ferienende erfolgreich beendet werden konnte.“ Sein Dank ging dabei an David Gerner vom Amt für Informationstechnik der Stadt Neumarkt, der für die Umsetzung des Projektes federführend technisch zuständig war, und an Jürgen Weber vom Amt für Finanzwesen, der in der Stadtverwaltung für die Schulen zuständig ist. Dank gab es auch für Felix Elflein und Christian Hauner von der beauftragten Firma ECS und Alexis Gramaticopulos, der den Kooperationspartner für die Geräte Huawei vertrat. In den sieben Grund- und den zwei Mittelschulen der Stadt wurden bei der jetzigen Aktion insgesamt 227 so genannte Access-Points eingebaut und mit dem Glasfasernetz verbunden. Die Kosten für die WLAN-Ausstattung in den städtischen Schulen betragen rund 240.000 Euro. Sie erhält dafür 216.000 Euro Förderung vom Bund, wofür OB Thumann herzlich dankte.

Lehrerin Nicole Röder, die zum Team der Schulleitung an der Grundschule Woffenbach gehört, freute sich und dankte der Stadt für die großartige Unterstützung. Für sie ist dies ein weiterer guter Baustein für den Unterricht und die Arbeit in der Schule. „Damit können wir als Schule wesentlich vielseitigere Lern- und Lehrformen anwenden und wir sind auch näher an der Lebenswelt der Schüler dran, denen heute Handys, PCs, Tablets und digitale Angebote von klein auf geläufig sind“, betont die Lehrerin. „Uns als Lehrkräfte gibt es zudem ein gutes Gefühl, wenn die technische Ausstattung uns so viele Möglichkeiten eröffnet und wir keine Einschränkung mehr hinsichtlich des Internetanschlusses haben.“

Wie Jürgen Weber erläutert, war die Ausschreibung der Maßnahme „WLAN für die Neumarkter Schulen“ eigentlich schon im Jahr 2018 in der Vorbereitung gewesen. Dann allerdings wurden der Digitalpakt Bayern und der Digitalpakt des Bundes als Förderprogramme angekündigt. Da eine 90-Prozent-Förderung möglich schien, musste die bereits geplante Ausschreibung ausgesetzt werden, um die Anforderungen der Förderprogramme abzuwarten und die Details klären zu können. Sobald diese klar waren, wurde der Förderantrag gestellt. Danach musste dieser von den Förderstellen bearbeitet und bewilligt werden. Sobald der Bescheid vorlag, ist die Stadt zügig in die Ausschreibung gegangen, dann mussten die Angebote geprüft und eine Auswahl getroffen werden. Sobald die entsprechenden Fristen abgelaufen und diese rechtssicher war, habe man den Auftrag vergeben und die Maßnahme umgesetzt.

„Damit haben wir in den letzten Jahren einen wahren Digitalisierungsschub in unseren Schulen ins Laufen gebracht“, fasst Neumarkts Oberbürgermeister Thumann die vielfältigen Leistungen im Rahmen der Digitalisierung der Schulen zusammen: „Schon vor einiger Zeit haben wir alle Klassenzimmer und Fachräume der Schulen mit digitalen Lehrerarbeitsplätzen, Beamern und Dokumentenkameras ausgestattet. Danach haben wir 208 Tablets für die Grundschulen besorgt, 67 Notebooks für die Mittelschulen und 130 mobile Lehrerdienstgeräte für die Neumarkter Grund- und Mittelschulen angeschafft. Dazu wurden alle unsere Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen. Das war die Voraussetzung dafür, dass wir sie jetzt flächendeckend mit WLAN ausstatten konnten. All das umfasst ein Paket mit einem Gesamtvolumen von fast einer Million Euro. Damit ermöglichen wir Lernen und Bildung auf aktuellem technischen Niveau. Wir haben dies in guter Zusammenarbeit mit den Schulleitungen unserer Grund- und Mittelschulen durchgeführt.“

Auch künftig will die Stadt laut Oberbürgermeister Thumann am Thema „Digitalisierung der Schulen“ dranbleiben. Derzeit in Planung ist ein Projekt, bei dem im Grundschulbereich die Ausstattung aller Schüler mit Tablets ab dem ersten Schultag mittels „Mietkauf“ durch die Eltern ermöglicht werden soll. Dies soll mit den Erstklässlern des Schuljahres 2022/2023 starten, sodass dann nach vier Jahren alle Schüler in den Grundschulen über ein eigenes Tablet verfügen könnten.

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