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Darmkrebsmonat März – Telefonaktion am 21. März

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Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Er ist die zweihäufigste Krebserkrankung bei Frauen und Männern. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 33.100 Männer und etwa 25.000 Frauen neu an einem Tumor des Darms, so aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Ca. 25.000 Menschen versterben jedes Jahr an Darmkrebs. Diese Diagnose erhalten im Laufe des Lebens eine von 19 Frauen und einer von 15 Männern. Die meisten dieser Todesfälle wären durch die Darmkrebsvorsorge vermeidbar.

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen können im Alter von 50 bis 54 Jahren jährlich und ab 55 Jahren alle zwei Jahre einen immunologischen Test auf verstecktes Blut im Stuhl in Anspruch nehmen. Männern ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren wird die Darmspiegelung (Koloskopie) empfohlen – bei familiärer Belastung auch früher.

Anlässlich des Darmkrebs-Monats März appellieren der Bundesverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng), die NRW-Landesvertretung des Verbands der Ersatzkassen (vdek), die AOK Nordwest, die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) an Bürgerinnen und Bürger, auch während der Coronapandemie zur Darmkrebsvorsorge zu gehen.

Prof. Dr. Claus Schäfer, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Neumarkt, unterstützt diese wichtige Kampagne und steht in einer Telefonaktion am Montag, 21.März, von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr unter der Telefonnummer 09181 / 420-5600 zur Beratung zur Verfügung.

Die Medizinische Klinik II ist Teil des Neumarkter Darmzentrums. Dieses ist nach den strengen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Hier werden jährlich mehr als 1.600 Darmspiegelungen durchgeführt und dabei wurden 2021 mehr als 1.000 Polypen und Frühkarzinome endoskopisch entfernt. Die Komplikationsrate liegt dabei deutlich unter der geforderten 1%-Quote, 2021 lag sie bei 0,51% aller therapeutischen Darmspiegelungen. Auch mit Hilfe neuester endoskopischer Geräte im Klinikum Neumarkt ist die Erkennungsrate von Polypen sehr hoch. Aktuell werden hier neueste Techniken der künstlichen Intelligenz zur Früherkennung von Polypen und Karzinomen getestet. 

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