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Sonderausstellung zum Kulturpreisträger Franz Pröbster Kunzel noch bis 01. Mai geöffnet

„Zeit Wachsen Hören“ heißt die Sonderausstellung in den Festsälen der Residenz, die dem Kulturpreisträger 2013 der Stadt Neumarkt Franz Pröbster Kunzel gewidmet ist. Sie ist noch bis 01. Mai bei freiem Eintritt zu erleben und ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, wie Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann nach einem Rundgang durch die Ausstellung betont: „Das ist eine beeindruckende Schau eines ganz besonderen Künstlers, mit ganz eigenen Materialien und einer spirituellen Ausdruckskraft, die einen ergreift und im wahrsten Sinn des Wortes erdet.“ Kunzel hat ihn selbst herumgeführt und dabei eine Klangperformance mit eingebaut, die die Qualität seiner künstlerischen Haltung unter Beweis stellte. Eigentlich hätte die Ausstellung des Kulturpreisträgers von 2013 bereits anlässlich seines 70. Geburtstages vor zwei Jahren stattfinden sollen. Die Corona-Pandemie kam aber dazwischen. Nunmehr werden seine Werke auf zwei Ebenen präsentiert, „und sie geben einen Überblick über das reichhaltige Schaffen des Künstlers, dass er von jeher der Zeit und den Zyklen der Natur widmet“, stellt Kulturamtsleiterin Barbara Leicht M. A. fest. „Zu sehen sind im Untergeschoss hauptsächlich Gemälde, Zeichnungen und einige Objekte, und im Festsaal finden sich vielteilige Installationen.

All das zusammen gibt einen guten Eindruck vom rund 40-jährigen Schaffen des Künstlers Franz Pröbster Kunzel.“ Der erinnert sich, dass im Laufe der Jahrzehnte viele Objekte aus den verschiedensten Materialien wie z.B. Holz, Steine und Metall entstanden sind. Auch Klang und Geräusche gehören zu seiner Kunst. Daher rührt auch der Name der Ausstellung „ZeitWachsenHören“. Als Performancekünstler bekannt, bringt er in dieser Ausstellung unter anderem wassergefüllte Blecheimer oder Percussions aus korrodiertem Eisen zum Klingen. Daneben hat Kunzel Gemälde und Grafiken geschaffen, die von der Natur inspiriert in erdigen Farbtönen und organisch anmutend eine besondere Ausdruckskraft erreichen. Oberbürgermeister Thumann ist genauso wie Kulturamtsleiterin Leicht überzeugt davon, dass diese Ausstellung sehenswert und vor allen Dingen auch ein Erlebnis ist. „Schon nach kurzer Zeit erlebt man darin, dass man zur Ruhe kommt, dass man andere Eindrücke aufnimmt und sich Entschleunigung einstellt“, stellt Oberbürgermeister Thumann fest. „Alleine dadurch wird einem die hohe künstlerische Qualität bewusst, die in den Arbeiten steckt, und von denen eine Energie ausgeht, die die Besucher ergreift.“

Die Ausstellung ist noch bis 01. Mai 2022 in den Festsälen der Residenz zu sehen, geöffnet ist sie jeweils Mittwoch bis Freitag von 14 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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