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Bayrische Museen gehen online

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Der Besuch im Museum ist für viele Menschen eine schöne Beschäftigung, um aus dem Alltagstrott auszubrechen und gleichzeitig Kunst, Kultur und Geschichte zu genießen. Das geht heutzutage bei vielen Museen sogar online und ermöglicht damit Kunstbegeisterten, auch in der Mittagspause oder nach Feierabend ihrem Hobby zu frönen. Sogar der Besuch im Museum of Metropolitan Art in New York oder das Louvre in Paris können so ganz ohne Flugticket erkundet werden. Mittlerweile sind auch viele Bayrische Museen mit an Bord und bieten ein interaktives Erlebnis im Netz an!

Freizeit 2.0: Die virtuellen Hobbys

Das Internet hat unseren Lebensalltag stark verändert. Viele Dinge können online schnell und einfach erledigt werden, dazu haben wir einen Zugang zu einer deutlich größeren Auswahl an Beschäftigungen. Viele Bereiche unserer Freizeit können auf virtueller Ebene erlebt werden, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Zum einen können wir ohne lange Anfahrten und ohne großen Aufwand viele verschiedene Dinge unternehmen, zum anderen wollen wir nicht unseren gesamten Alltag vor dem Bildschirm verbringen. Eine gute Balance zwischen virtuellen Hobbys, die wir in den eigenen vier Wänden ausüben, und Freizeitaktivitäten, die außerhalb stattfinden, kann das Leben noch schöner machen.

Besonders im Sportbereich setzen viele Menschen mittlerweile auf die Hilfe von Online Trainern. Sportbegeisterte nehmen entweder an einer Live Session in ihrem Gym via Livestream teil oder nutzen eines der zahlreichen, kostenlosen Videos mit verschiedenen Trainingsprogrammen. Content Creator wie der Brite Joe Wick, der seinen eigenen YouTube-Kanal mit Workouts besitzt und sogar den Rekord für die meisten Zuschauer bei einer Live-Workout-Session brechen konnte, bietet viele kreative Wege an, um in den eigenen vier Wänden fit zu werden. Dazu darf sich die Yoga-Lehrerin Adriene von „Yoga with Adriene“ über mehr als 10 Millionen Abonnenten freuen. Andere Hobbys finden ebenfalls im virtuellen Raum Platz. Verspielte Menschen nutzen beispielsweise den Trend der Escape Rooms von zuhause aus und können dabei sogar mit Freunden spielen, die in einer andere Stadt leben. Über das Web werden dazu verschiedene Veranstaltungen besucht. Ein Live Konzert im Stream, ein Malkurs für Kunstbegeisterte oder sogar die virtuelle Weinverkostung sind dabei möglich!

Quelle: https://images.unsplash.com/photo

Online Besuch in bayrischen Museen

Viele der Museen in Bayern sind inzwischen auf den Zug aufgesprungen und haben ihre Angebote im Netz erweitert. Dazu zählt auch die Alte Pinakothek, die ihre Sammlung digitalisiert hat und für Interessenten kostenlos zur Verfügung stellt. Derzeit können darin 641 Fotografien von Kunstwerken gefunden werden, die mit Eckdaten und weiterführenden Informationen ausgestattet sind. Dank eines Filters kann außerdem herausgefunden werden, welche der Werke gerade ausgestellt werden, um sie später im Original zu begutachten. Das Museum Mensch und Natur in München bietet dazu ein eigenes Programm unter dem Namen „Museum zu Hause“. Dafür stellt die Institution auf ihrer Website zahlreiche interessante Forschungsprojekte für Laien zur Verfügung. Anleitungen zum Züchten von Kristallen und erforschen von Mineralien finden sich unter anderem in dieser Kategorie. Das MUCA (Museum of Urban and Contemporary Art) stellt Interessenten sogar eine gesamte Mediathek mit spannenden Inhalten zur Verfügung. Hier können nicht nur Videos zu den Ausstellungen, sondern auch spannende Interviews mit Künstlern, Podcasts und Dokumentationen angesehen oder angehört werden. Sogar Musikvideos, die mit den Ausstellungen in Verbindung stehen, haben auf der Website des Museums eine Plattform erhalten. Die Bayrische Staatsbibliothek bietet dazu derzeit eine Ausstellung, die sogar nur im virtuellen Raum stattfindet. Zum 250. Geburtstag des Bibliothekars Martin Schrettinger, der am deutschen Bibliothekswesen maßgeblich beteiligt war, führt eine kostenlose Online Ausstellung durch sein Leben und Schaffen. User können sich einfach durch das virtuelle Erlebnis klicken und dabei Bilder, Videos, Texte und Co. nutzen, um mehr über das Wirken von Schrettinger zu erfahren. Das Neumarkter Stadt Museum schließt sich dem Trend an. Neben Führungen vor Ort bietet es auch ein virtuelles Depot für Online Besucher an.

Kunst, Kultur und Geschichte können nun auch in der Mittagspause genossen werden, denn Online Ausstellungen bieten eine ideale Beschäftigung für Zwischendurch und benötigen deutlich weniger Zeit, als der Besuch vor Ort. Viele der bayrischen Museen sind mit dem Zahn der Zeit gegangen und haben dafür Online Alternativen geschaffen, mit denen ihre Kunstwerke auch im Netz bestaunt werden können.

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