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Attraktiv wachsen und Zukunftsregion bleiben

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IHK-Gremium Neumarkt und Landratsamt diskutierten die Standortentwicklung

Virtuell tauschten sich die Vorsitzende des IHK-Gremiums Neumarkt Ursula Hammerbacher und Gremiumsgeschäftsführerin Silke Auer mit Landrat Willibald Gailler und Wirtschaftsreferent Michael Gottschalk zu den regionalen Ergebnissen der aktuellen IHK-Standortumfrage aus. Insgesamt bewerten die Unternehmen den Neumarkter Landkreis mit der Schulnote 2,15 und damit gut.

„Die Region kann vor allem hinsichtlich seiner Umwelt- und Lebensqualität, der Loyalität der Mitarbeiter und seiner Verkehrsinfrastruktur punkten“, berichtete Auer. Verbesserungswünsche bestehen beim Ausbau der digitalen Infrastruktur und bei der Bereitstellung ausreichender Gewerbeflächen. Weiterhin Nachholbedarf sehen die Unternehmen auch bei der Anbindung und Taktung des ÖPNV zu den Unternehmen. Die Betriebe wünschen sich auch mehr E-Government-Angebote, da sich Genehmigungsverfahren oftmals als langwierig gestalten oder noch nicht durchgängig digital angeboten werden.

„Nie waren die Standortbedingungen vor Ort für die heimische Wirtschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit wichtiger als jetzt“, betont Hammerbacher mit Blick auf notwendige Wachstumsimpulse für Unternehmen trotz sowie nach der Krise. Der Landkreis werde weiter kräftig investieren, versprach Gailler. Den Umbau der Berufsschule finanziere der Kreis mit über 80 Millionen Euro, die Anbindung mit Anrufsammeltaxis werde bis Jahresende flächendeckend funktionieren und „auch im E-Government tut sich was“, versichert Gottschalk. Zum Jahreswechsel steige der Landkreis in ein bayernweites Pilotprojekt zur Digitalisierung der Bauleitplanung ein und auch die digitalen Angebote im gesamten Dienstleistungsspektrum des Landratsamtes werden deutlich ausgeweitet.

Daten- und Verkehrswege

Der Landkreis Neumarkt mit seinen knapp 135.000 Einwohnern zählt zu den wirtschaftlich stärksten Landkreisen in Bayern. Die Einschätzung der Region als attraktiver Arbeits- sowie Wohnort unterstreicht auch die Prognose des statistischen Landesamtes hinsichtlich steigender Einwohnerzahlen. Zudem weisen für Auer die Ergebnisse der Standortumfrage auf das Entwicklungspotenzial der Betriebe hin: „39 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, in den nächsten fünf Jahren erweitern zu wollen.“ Diese bräuchten neben Gewerbeflächen auch die passende Infrastruktur für Logistik und Mitarbeiterwege. „Wenngleich aktuell die Verkehrsinfrastruktur von den Unternehmen als gut bewertet wird, ist ihr Ausbau mit Hinblick auf diese Entwicklung ein wichtiger Teil der Standortentwicklung“, sagt Hammerbacher. „Um im Wachstum attraktiv zu bleiben, sind Investitionen in die Infrastruktur unabdingbar – für Daten- ebenso wie für Verkehrswege.“

Aus Sicht des Landratsamtes und der Neumarkter Wirtschaftsvertreter ist unter anderem der dreistreifige Ausbau der B 299 eine entscheidende Stellschraube, um genügend Kapazität für die zunehmenden Verkehrsströme und vor allem auch für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit vorzuhalten. „Unsere Region hat beste Perspektiven und wir wollen mit weiterhin günstigen Rahmenbedingungen für unsere Betreibe und unsere Bevölkerung dazu beitragen, dass unser Landkreis eine attraktive Zukunftsregion bleibt“, waren sich Wirtschafts- und Kommunalvertreter einig.

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