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Eagles Goalie Benedikt Schreiber hatte einen arbeitsreichen Abend. Foto Dominik Wastl
Eagles Goalie Benedikt Schreiber hatte einen arbeitsreichen Abend. Foto Dominik Wastl

Mit dem Sieg gegen die „Sportpresse Nürnberg“ machten die Neumarkt Eagles den Einzug in die Playoffs klar. Als Gruppenzweiter ging es darum zum Gruppenersten der parallelen Conference in der DNHL3 zum Start der „Best of three“-Serie. In Pegnitz warteten die „Bengasi Bombers“ auf die Adler. Und das sollte am vergangenen Sonntag eine große Hürde für den Finaleinzug sein. Mit acht Siegen aus acht Spielen und insgesamt 83 Toren bei 19 Gegentreffern, dominierten die Oberfranken ihre Liga.

Der Großteil des Spielgeschehens war in der Hälfte der Neumarkter zu sehen, doch die gefährlich Konter hielten die Eagles im Spiel. Foto: Dominik Wastl
Der Großteil des Spielgeschehens war in der Hälfte der Neumarkter zu sehen, doch die gefährlich Konter hielten die Eagles im Spiel. Foto: Dominik Wastl

Und das sollten die Neumarkter auch gleich zu Beginn der Partie zu spüren bekommen. Nach nur sechs Minuten Spielzeit stand es bereit 3:0 für die Gastgeber. Mit Wechselfehlern und inkonsequentem Stellungsspiel luden die Eagles zu dieser Führung ein. Die Fehler wurden gefunden und entsprechend behoben, was in der 13. Minute dann auch im Anschlusstreffer resultierte. Martin Steinbach schlenzte auf Zuspiel von Andreas Löwenstein, den Puck ins gegnerische Tor. Kurz darauf stand es allerdings auch schon wieder 4:1.

 

Im zweiten Drittel fanden die Adler wieder in ihre gewohnte Spielweise. Hinten standen sie sicher und generierten vorne gefährliche Chancen. Leider war davon keine erfolgreich, aber Schlussmann Benedikt Schreiber musste immerhin nicht mehr hinter sich greifen.

 

Im letzten Spielabschnitt gelang es abermals den Bengasi Bombers gleich zu Beginn auf 5:1 zu erhöhen. Das sollte aber auch deren einziges Highlight im dritten Drittel sein. Das Abwehrbollwerk der Eagles ließ alle gegnerischen Angriffe abprallen und im oberpfälzer Sturm sollte es nun auch endlich klappen. Jochen Hetzenecker und Sebastian Weigert gelang es jeweils, die Scheibe im Netz zappeln zu lassen. Der Rückstand war aber auch mit dem „Momentum-Change“ nicht mehr aufzuholen und so blieb es bei der 5:3 Niederlage für die Eagles.

 

Um noch eine Chance auf das Finale zu haben, müssen die Adler ihr Heimspiel gewinnen. Spielertrainer Hetzenecker sieht dem aber positiv entgegen: „Wir haben klar den Start verschlafen und mit dummen Fehlern die Entscheidung in den ersten zehn Minuten zugelassen. Aber das was ich ab dem zweiten Drittel gesehen habe, stimmt mich doch sehr zuversichtlich. Wenn wir so, wie in den letzten 40 Minuten, zuhause auftreten, können wir die Bengasi Bombers schlagen.“

 

Am Sonntag wird sich zeigen, ob die Adler gut aufgelegt sind und noch eine Chance aufs Finale haben. Einen Besuch wird diese Partie auf alle Fälle Wert sein, zumal es auch das letzte Heimspiel der Saison ist.

 

Spielbeginn ist um 19:30 Uhr am Festplatz in Neumarkt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Martin Steinbach mit dem 1:3 Anschlusstreffer auf der Kelle. Foto: Dominik Wastl
Martin Steinbach mit dem 1:3 Anschlusstreffer auf der Kelle. Foto: Dominik Wastl