Bürgermeister Himmler: Berg braucht ein Ärztehaus, ein Gesundheits- und Pflegezentrum, das Sport- Und Kulturzentrum, einen 6. Kindergarten und Ortsumgehung für

Die Zeiten und Notwendigkeiten - so der Berger Bürgermeister und stellvertretende Landrat Helmut Himmler - ändern sich – mithin selbstverständlich auch die öffentlichen Aufgaben. Eine der überragenden Fragestellungen der kommenden Jahrzehnte werde sein, wie in Städten und in den ländlichen Regionen die Herausforderungen der neuen Mobilität unter veränderten technischen Bedingungen geregelt werden können. Die Epoche der Verbrennungsmotoren gehe in absehbarer Zeit zu Ende und derzeit sei keineswegs absehbar, ob die mobile Gesellschaft über Elektro-Mobilität organisiert werden kann.

 

Die Ortsumfahrung Berg kommt

Unabhängig davon bereitet die Gemeinde Berg nunmehr in Kooperation mit dem Freistaat Bayern die Ortsumfahrung Berg vor. Am 5. Juli wird die Thematik mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes Regensburg im Gemeinderat behandelt und es werden erste Varianten einer möglichen Trassenführung präsentiert. Bei derzeit ca.11.000 Fahrzeugen pro Tag und einem extrem hohen Lkw-Anteil ist nach Aussage des Rathauschefs die Frage der Notwendigkeit einer Ortsumgehung unstrittig. Demzufolge gehe es notwendigerweise lediglich um die Frage, wo und wann die Staatsstraße um Berg gebaut werden kann.

 

Spange Oberölsbach kommt

Auch die sog. Verkehrsspange zwischen den Kreisstraßen NM 8 (Oberölsbach-Sindlbach) und NM 9 (Kreisverkehr bei Unterölsbach-Stöckelsberg) ist im konkreten Planungsstadium und wird vom Landkreis Neumarkt realisiert werden. Die dringend erforderliche teilweise Entlastung vom Verkehr im Gemeindeteil Oberölsbach kann dann stattfinden. Insbesondere müsse der Schwerlastverkehr zwischen dem Steinbruch in Bischberg und der Autohahnauffahrt Oberölsbach um den Ort geführt werden, so dass eine teilweise Verkehrsentlastung eintreten kann. Die Staatsstraße 2240 werde zwangsläufig auch in Zukunft durch Oberölsbach führen.

 

Ärztehaus I in der Neumarkter Straße wird eröffnet

Am 3. Juli 2017 kann in Berg nach gut einjähriger Bauphase das neue Ärztehaus mit Apotheke und Physiotherapie in Betrieb gehen. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies gute Anfahr- und großzügige Parkmöglichkeiten sowie barrierefreien Zugang zur Einrichtung in der Neumarkter Straße. Die zusätzliche Ampel am Ärztehaus sorgt für mehr Sicherheit an der Ortsdurchfahrt von Berg.

 

Gesundheits- und Pflegezentrum in der Schulstraße im Planungsstadium

Für das zweite nicht minder bedeutsame Gesundheitsprojekt an der Schulstraße (Ärztehaus II, Pflegezentrum der AWO mit 79 Plätzen mit Wohngruppenkonzept, Haus des Wohnens) mit drei Baukörpern läuft derzeit und in den kommenden Monaten das Bebauungsplanverfahren. Solche Verfahren können - so Himmler - zeitaufwändig sein, insbesondere bei Einwänden und Widersprüchen aus der Bürgerschaft.

 

Ungeachtet dieser Widerstände wisse die ganz große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in der Schwarzach-Kommune Berg, dass all diese Projekte dringend erforderlich sind für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen.

 

Mit Abschluss dieser großen Projekte und in Verbindung mit allen Fachärzten in Neumarkt sowie dem leistungsfähigen Klinikum Neumarkt in unmittelbaren Nachbarschaft, den Ärzten in Berg und Sindlbach, dem Doktorshof in Hausheim bis hin zum Pflegedienst „aha“ werde Berg ein hervorragendes Angebot der Gesundheits-Infrastruktur für alle Gemeindebürgerinnen und -bürger haben.

 

Sport- und Kulturzentrum im Bauzeitenplan

Die Abbruch- und Aushubarbeiten am neuen Sport- und Kulturzentrum an der Schulstraße laufen nach Plan und von nun an geht es bergauf – d. h. die neuen Gebäude entstehen.

 

In den kommenden Jahrzehnten werden in Berg Schüler, Kinder, der Vereins- und Schwimmsport, die Kultur- und Unterhaltungsszene beste Angebote vorfinden. Das alles koste viel Geld – sei aber solide finanzierbar.

 

Neuer Kindergarten an der Neumarkter Straße

In Berg entsteht nach Vergabe der Planungsleistungen an das Architekturbüro Knychalla & Team der inzwischen sechste Kindergarten im Gemeindegebiet – mit Ausrichtung auf Ganztagsbetreuung. Diese weitere pädagogische Einrichtung soll ein zusätzliches Angebot werden und ergänzt die kommunale Familienpolitik.

 

Mithin seien diese Projekte - so das Gemeindeoberhaupt - mit Konflikten und sehr unterschiedlichen Auffassungen der Bürgerinnen und Bürger verbunden – in einem demokratischen Gemeinwesen eine Selbstverständlichkeit, manchmal sogar eine Notwendigkeit.

 

Weitgehender Konsens könne oftmals nur durch einen längeren Prozess mit vielen Gesprächen erreicht werden. Allerdings sollte jeder Diskussions- und Planungsprozess zeitnah in die Phase der Realisierung übergehen. Auch das gehöre zum Wesen der Politik.

 

Himmler gibt sich völlig sicher, dass all diese großen Projekte von größter Wichtigkeit für die sinnvolle und notwendige Weiterentwicklung der Gemeinde Berg sind. Die Bürgerinnen und Bürger könnten darüber hinaus auch darauf vertrauen, dass die verantwortungsvolle Finanzierung gewährleistet sei und er keine fiskalischen Abenteuer zu Lasten kommender Generationen eingehen werde.

 

Der Bürgermeister: "Wir gestalten und organisieren die Zukunft – darum geht es und daran wird im Rathaus am Sophie-Scholl-Platz täglich gearbeitet."

 

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