„Tag des Patienten“ am 26. Januar 2017 – Patientenfürsprecher am Klinikum Neumarkt beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag

Fotos: Christian Schimek und Karl-Heinz Stöckle
Fotos: Christian Schimek und Karl-Heinz Stöckle

Am 26. Januar 2017 wird bundesweit mit Veranstaltungen und Vorträgen in Krankenhäusern auf die Rechte von Patienten aufmerksam gemacht. Auch das Klinikum Neumarkt beteiligt sich an diesem Aktionstag: Am Donnerstag, 26. Januar 2017 werden in der Zeit von 12.00 – 15.00 Uhr die beiden ehrenamtlichen Patientenfürsprecher Anita Pröpster und Dr. Gerfrid Vogel am Infostand in der Eingangshalle zur Verfügung stehen und Fragen rund um den Aufenthalt, die Behandlung im Krankenhaus sowie zum Thema Patientenrechte beantworten.

 

Patienten in Krankenhäusern haben Rechte. „In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Patienten über ihre Rechte nicht informiert sind“, berichtet Detlef Schliffke, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK). Gemeinsam mit dem Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen (BBfG) ruft der BPiK deshalb am 26. Januar 2017 zum zweiten Mal Kliniken und Krankhäuser in Deutschland dazu auf, auf die Rechte von Patienten aufmerksam zu machen. „Das 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz war lediglich der erste Schritt, die Rechte und Einflussmöglichkeiten von Patienten zu verbessern“, so Schliffke weiter. Es bestehe aber weiterhin großer Handlungsbedarf.

 

Für Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, müssen Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt des Gesundheitssystems stehen. Sie müssen selbstbestimmt und gut informiert sein. Und sie müssen klare Rechte und Pflichten haben. Deshalb freut er sich, dass der BPiK und der BBfG den Tag des Patienten ins Leben gerufen haben.

 

„Informierte und aufgeklärte Patienten verbessern nachweislich Behandlungszufriedenheit und Therapieerfolg. Deshalb sehen wir den Ausbau und die Wahrung von Patientenrechten als Chance und nutzen diesen Tag zur Information unserer Patienten“, sagt Vorstand Peter Weymayr.

 

Der Infostand wird von den beiden ehrenamtlichen Patientenfürsprechern am Klinikum, Anita Pröpster und Dr. Gerfrid Vogel, besetzt. Beide üben seit zwei Jahren dieses Amt aus und nehmen eine Mittlerrolle zwischen Klinik und Patient ein, tragen zur Klärung und Entschärfung von Konflikten bei und setzen sich bei der Klinikleitung dafür ein, dass evtl. notwendige organisatorische Änderungen veranlasst werden. Dabei sind die Patientenfürsprecher zur Verschwiegenheit und Vertraulichkeit verpflichtet und dürfen keine medizinische und rechtliche Beratung übernehmen. Ein Patientenfürsprecher handelt bei der Ausübung seiner Tätigkeit weisungsunabhängig. Die Einrichtung ehrenamtlicher Patientenfürsprecher, die in keinem Angestelltenverhältnis stehen und kein Mitglied eines Aufsichtsgremiums sind, hat sich dabei als besonders empfehlenswert erwiesen.

 

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