Sternsinger aus Pyrbaum fahren zur Bundeskanzlerin

Eichstätt/Pyrbaum. – Vier Sternsinger aus der Pfarrei „Mater Dolorosa“ in Pyrbaum werden Bundeskanzlerin Angela Merkel zum neuen Jahr den Segen bringen. Merkel empfängt die Jungen und Mädchen am Montag, 9. Januar, im Kanzleramt in Berlin. Insgesamt reisen 108 Kinder und Jugendliche aus allen 27 Diözesen in Deutschland zu diesem Termin in die Bundeshauptstadt. Sie alle haben bei einem Preisrätsel der 59. Aktion Dreikönigssingen die richtige Lösung eingereicht und sind vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ausgelost worden. Die Gruppen vertreten die Sternsinger aus bundesweit rund 10.000 Pfarrgemeinden und Einrichtungen. Anfang 2016 durften Jungen und Mädchen aus der Pfarrei St. Johannes in Neumarkt nach Berlin reisen.

 

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Beispielland der Aktion 2017 ist Kenia, das Leitthema lautet „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit“. Die bundesweite Aussendungsfeier für alle Sternsinger findet in diesem Jahr in Neumarkt in der Oberpfalz am 29. Dezember statt.

 

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem bundesweiten Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Lange Jahre war die Sternsingeraktion im Bistum Eichstätt eine Partnerschaftsaktion für das Eichstätter Partnerbistum Poona (Indien). Mittlerweile ist sie in die bundesweite Aktion integriert. Fast eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 70.100 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 58. Aktion zum Jahresbeginn 2016 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.282 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten mehr als 46,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0