Hoher Besuch bei Europoles

Kerstin Wurm (Personalleiterin Europoles) , Nikolaus, Himmlischer Helfer, Johann Kiermeier (Niederlassungsleiter Neumarkt Geschäftsbereich Kommunikation) und Krampus (v.l.; © Europoles GmbH & Co. KG; Fotograf: Hannah Madry)
Kerstin Wurm (Personalleiterin Europoles) , Nikolaus, Himmlischer Helfer, Johann Kiermeier (Niederlassungsleiter Neumarkt Geschäftsbereich Kommunikation) und Krampus (v.l.; © Europoles GmbH & Co. KG; Fotograf: Hannah Madry)

Wenn elektrische Schaltschränke und Antennenanlagen nicht mehr benötigt werden, müssen diese Geräte in der Regel kostenintensiv verschrottet werden. Die Europoles GmbH & Co. KG hat in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Neumarkt e.V. einen Weg gefunden, die nicht mehr brauchbaren elektrischen Anlagen einer sinnvollen Verwendung zukommen zu lassen. Aus dieser Verbindung resultierte nun ein ganz besonderer Besuch.

 

 

Am vergangenen Dienstag durfte sich Europoles über hohen Besuch freuen. Es waren jedoch keine wichtigen Kunden zu Gast beim Neumarkter Mastenhersteller – sondern der Nikolaus. Der kam von der Lebenshilfe Neumarkt, um sich für eine nicht ganz alltägliche Zusammenarbeit zu bedanken. Denn bei Europoles gehen viele ausgemusterte elektronische Gerätschaften wie etwa Schaltschränke oder Antennenanlagen nicht den üblichen Weg in die Verschrottung. Sie landen stattdessen bei der Lebenshilfe in Neumarkt. „Unsere Schüler zerlegen die Schaltschränke und Antennenanlagen in ihre Einzelteile“, erzählt Johann Gerner von der Lebenshilfe. „Im Anschluss werden diese nach den verschiedensten Kriterien sortiert. Beispielsweise werden Schrauben, Muttern und Ähnliches aufgehoben und bei Bedarf wiederverwendet. Das ist eine gute Übung für die Jugendlichen. Die restlichen Materialien wie Stahl, Edelstahl, Kupfer oder Aluminium werden von den Schülern sortenrein gelagert und dem Altmetallhandel zugeführt. Die elektronischen Bauteile der Gerätschaften werden unter Anleitung einer Fachfirma sortiert und anschließend an selbige Firma weitergegeben.“

Mit dem erwirtschafteten Geld unternimmt die Lebenshilfe Ausflüge, organisiert gemeinsame Feiern oder finanziert so manche Anschaffung. Für Johann Kiermeier, Leiter der Niederlassung Neumarkt des Geschäftsbereichs Kommunikation, ist die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe eine klassische Win-win-Situation: „Wir selbst kommen um die mit Kosten verbundene Verschrottung herum und können gleichzeitig die Lebenshilfe mit der Überlassung der Geräte sinnvoll unterstützen.“ Über den Besuch des Nikolaus samt Krampus und himmlischem Helfer der Lebenshilfe freut man sich sehr bei Europoles. „Es ist immer wieder schön, wenn man die Gesichter hinter einer solchen Kooperation persönlich kennenlernen darf“, sagt Personalleiterin Kerstin Wurm. „Wir werden die Lebenshilfe auch weiterhin sehr gerne unterstützen.“

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