Chunradus-Grundschüler besuchen Gemeindeverwaltung - Demokratie am Beispiel Sportzentrum erklärt

Anschaulichen Unterricht erlebten die 22 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Chunradus-Grundschule Sindlbach mit ihrer Lehrerin und Schulleiterin Brigitte Kopp am 22.11.2016 im Rathaus der Gemeinde Berg. Bürgermeister Helmut Himmler erläuterte den interessierten Kindern den langen Weg der vielfältigen Ideen und Interessen, den acht erarbeiteten Planungsvarianten bis hin zum endgültigen Planungskonzeptes „Sport- und Kulturzentrum Berg“, das mit Beginn der Bauphase im Frühjahr 2017 realisiert werden kann.

Seine Aufgabe als Bürgermeister sei es insbesondere gewesen, einen weitgehenden Konsens der Interessen und Wünsche herzustellen mit dem Ziel, dass die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das 12-Millionen-Projekt als sinnvoll für die kommenden Jahrzehnte bewertet. Das „Sport- und Kulturzentrum Berg“ sei das größte und kostenträchtigste Bauprojekt in der bisherigen Geschichte der Gemeinde Berg und biete vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in der Zukunft. Auch für eine solide Finanzierung trage er die Verantwortung.

 

Himmler erklärte auch den Weg der Entscheidung im Gemeinderat. Es sei intensiv und teilweise auch kontrovers diskutiert worden, aber die letzte Planung und damit das Projekt als Ganzes sei abschließend einstimmig im Entscheidungsorgan Gemeinderat beschlossen worden. Im Rathaus erläuterten Andreas Riegel im Standesamt, Andrea Gottschalk im Bürgerbüro und Ingenieur Bernhard Birgmeier im technischen Bauamt den Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit bei der Gemeinde.

 

Im Sitzungsaal des neuen Rathauses beantwortete der Bürgermeister die von den Schülern vorbereiteten Fragen über seine Arbeit, die Arbeitszeit des Bürgermeisters, der Anzahl der Mitarbeiter, schöne und unschöne Teile seiner Arbeit, dem Klima im Gemeinderat usw. Mit einem großen Lob wegen der „großartigen Vorbereitung“ des Tages bis hin zum enormen Interesse an den besprochenen Themen verabschiedete der Rathauschef eine „wichtigsten Gemeindebürgerinnen und -bürger.“

Auch Praktikant Christoph Stark von der Fachoberschule Neumarkt nahm an der Gemeinde-Erkundung teil.

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