Päckchen aus Eichstätt gehen in die ganze Welt: Weihnachtspost für Missionare

Julia Bader, Mitarbeiterin des Referats Weltkirche der Diözese Eichstätt, verpackt 67 Päckchen mit Original Dresdner Christstollen für die missionarischen Kräfte in 19 Ländern.
Julia Bader, Mitarbeiterin des Referats Weltkirche der Diözese Eichstätt, verpackt 67 Päckchen mit Original Dresdner Christstollen für die missionarischen Kräfte in 19 Ländern.

Eichstätt. – Weihnachtsgrüße aus der Eichstätter Heimat bekommen 67 missionarische Kräfte aus dem Bistum Eichstätt in 19 Ländern. Die Päckchen sind in diesem Jahr mit Christstollen aus einem alten Familienbetrieb in Dresden gefüllt. Das Bistum Eichstätt verbindet eine langjährige Partnerschaft mit der Diözese Dresden-Meißen, die noch aus den Zeiten vor dem Mauerfall stammt. Darüber hinaus sind Briefe von Bischof Gregor Maria Hanke, Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, dem Beauftragten für die Angelegenheiten der Weltkirche, und Gerhard Rott, Referent für Weltkirche, beigelegt.

Bischof Hanke dankt in seinem Schreiben den Missionaren, Missionaren auf Zeit und Entwicklungshelfern für ihren Einsatz und erinnert in seinem Rückblick auf das Jahr an die bayernweite Wallfahrt zu Ehren der Patrona Bavariae. Deren Ziel war in diesem Jahr Eichstätt. Die ganze Stadt sei mit Gläubigen aus allen Diözesen Bayerns erfüllt gewesen, um zusammen mit den Eichstättern auf dem Residenzplatz die Heilige Messe zu feiern: „Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis!“

Prälat Kühn geht in seinem Schreiben auf das Evangelium zum diesjährigen Sonntag der Weltmission ein, in dem Jesus seine Jünger beauftragt, zu den Menschen zu gehen und sie zu taufen. Für diese missionarische Tätigkeit brauche es damals wie heute den Beistand Jesu: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28, 20). Diese Sendung von Gott habe auch das weltkirchliche Handeln in diesem Jahr geprägt.

Weltkirchereferent Rott blickt ebenfalls auf das Jahr zurück und ruft verschiedene weltkirchliche Ereignisse ins Gedächtnis. So sei er dankbar gewesen, mit Bischof Hanke und weiteren Verantwortlichen aus dem Bistum im Januar die Partnerdiözese Poona in Indien besuchen zu können. Dort hätten sie sich ein Bild davon machen können, „wie die pastorale und soziale Arbeit in Poona dazu beiträgt, die Freude am Glauben weiterzutragen.“ Rott erwähnte auch die Entwicklungen des Partnerschaftsprojekts in Bugendana im afrikanischen Burundi. Aufgrund der dortigen schwierigen Lage sei es zwar nicht möglich gewesen, das Land zu bereisen. Dennoch würden Fotos eindrucksvoll zeigen, wie dort große gemeinsame Gottesdienste gefeiert werden. Einen Ausblick richtet Rott auf das Jahresende und den Donnerstag, 29. Dezember: Dann findet im Bistum Eichstätt erstmals die bundessweite Aussendung der Sternsinger statt. Im Mittelpunkt der Aktion steht dieses Mal das Beispielland Kenia.

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