Besuch aus der Nachbarstadt - FW Amberg informieren sich im Neuen Markt über Entwicklungen in Neumarkt

Zu einem Besichtigungstermin kamen die Vorsitzende der Freien Wähler Amberg, Veronika Niklaus und der Amberger Stadtrat Dr. Eberhard Meier in den „Neuen Markt“. Ein Jahr nach der Eröffnung des Einkaufs-zentrums interessierten die Auswirkungen auf das Geschäftsleben in der Nachbarstadt Neumarkt.

Das City-Management wartete bei ihrer Führung mit beeindruckenden Zahlen auf: Mehr als 40 Geschäfte auf 13.100 Quadratmeter Verkaufsfläche, 3.000 Quadratmeter Büros, acht Gastronomiebetrieben, einem 100-Betten-Hotel, einem Multiplex-Kino sowie über 500 Parkplätze in der Tiefgarage zeugen von einer „pulsierenden Geschäftswelt Neumarkts“, sagte Dr. Meier. Für nächstes Jahr sind als Erweiterung zudem ein Fitnessstudio und ein betreuter Kinderspielplatz unter Dach geplant.

Überzeugt zeigten sich Veronika Niklaus und Stadtrat Dr. Meier bei einer Begehung der Marktstraße von der gelungenen Anbindung zur Altstadt. Diese Verbindung ergänze die Altstadt und den Neuen Markt zu einem „großen Gesamtkonstrukt“, von dem beide voneinander partizipieren. Man sei von dieser „enormen Entwicklung Neumarkts“ beeindruckt, ließen beide Amberger Politiker verlauten und würden diese Erkenntnis mit nach Hause nehmen.

 

Die Lage des Neuen Marktes lobten auch FW-Kreisrat Günter Müller und Neumarkts Verkehrsreferent Jakob Bierschneider, welche die Gäste aus Amberg begleiteten. „Der Neue Markt sei mit einem Jahr allerdings noch zu jung, um valide Aussagen zu treffen“, so Bierschneider.

 

Die Vorsitzende der FW Amberg berichtete aber auch besorgt von ihrem Besuch im Einkaufzentrum „Stadtgalerie-Schweinfurt“. Dieses sei zwar von doppelter Größe, jedoch von der Lage her mit dem Neuen Markt vergleichbar sei. Es wurde im Jahr 2009 eröffnet und habe inzwischen erhebliche Leerstände in der Fußgängerzone in der Schweinfurter Altstadt verursacht.

 

Stadtrat Bierschneider will daher mit seinen Kollegen die Entwicklung in Neumarkt genau beobachten. Erfreut sei er von der „überregionalen Reputation“, welche der Neue Markt für Neumarkt bedeute, sowie das „bislang hervorragende Miteinander von Altstadt und Einkaufszentrum“. Jedoch werde man von Seiten der UPW die Dinge auch weiterhin „kritisch, aber solide und seriös“ bewerten und dementsprechend handeln.

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