Trauma Flucht: Fortbildungstag für Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit

Eichstätt/Beilngries. – Basiswissen über die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen vermittelt haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Engagierten ein Fortbil-dungstag in Schloss Hirschberg. Die Veran-staltung am Samstag, 3. Dezember, hat das Thema „Trauma Flucht – Grundlagen der Trauma-Pädagogik für Flüchtlingshelferinnen und -helfer.“

Neben Grundlagenwissen gibt die Fortbildung viele Hilfen für den Umgang mit Menschen, die von einer psychischen Traumatisierung betroffen sind. „Den Menschen, die bei uns Schutz und Heimat suchen, ist in ihrem Land oft Schreckliches widerfahren, häufig sind sie schwer traumatisiert“, so in der Ausschreibung der Veranstaltung. Für Helferinnen und Helfer bedeute dies eine besondere Herausforderung.

 

Referentin ist die Trauma-Therapeutin und Heilpraktikerin Susanne Pesch. Sie wird unter anderem auf folgende Fragen eingehen: Welche Gespräche sind hilfreich und unterstützend? Was kann ich für mehr Sicherheit und Stabilität der einzelnen geflüchteten Menschen tun? Welche Unterstützungsangebote sind für Kinder hilfreich? Weitere Gesprächspartner sind Cordula Klenk, Referentin für Flüchtlingshilfe beim Malteser Hilfsdienst, und Dr. Andreas Thiermeyer, Flüchtlingsseelsorger des Bistums Eichstätt. Zum Abschluss des Tages besteht die Einladung zu einer gemeinsamen Adventsandacht.

 

Die Fortbildung wird veranstaltet vom Referat Flüchtlingshilfe der Malteser in Kooperation mit der Flüchtlingsseelsorge und der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt. Anmeldung bis 18. November an das Referat Flüchtlingshilfe des Malteser Hilfsdienstes, Tel. (08421) 980788, E-Mail: cordula.klenk@malteser.org.

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